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Sachstand zum Umzug des Sprachenzentrums


Zusammenfassung:
Die Universitätsleitung hat verschiedene Optionen für neue Räume des Sprachenzentrums geprüft. Die Universitätsleitung hat auf Grund der Ergebnisse der mehrmonatigen intensiven Analyse abgewogen, dass die Variante, das Sprachenzentrum samt Büro- und Unterrichtsräumen im Sigma-Park anzusiedeln, zwar dem vom Sprachenzentrum formulierten Entwicklungswünschen am weitesten gerecht werden würde, allerdings – trotz zusätzlicher Koordinationsmaßnahmen – für mind. 500 bis max. 900 Studierende eine Benachteiligung bei der Stundenplangestaltung nicht ausgeschlossen werden könne. Daher wird diese Option nicht mehr weiterverfolgt und die Möglichkeit näher geprüft, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssten, damit ein Umzug des Sprachenzentrums in das BCM derart gestaltet werden kann, dass sowohl für Studierende wie Dozierende angemessene Lehrbedingungen gegeben sind. Auch in diesem Schritt werden – wie bisher auch – alle Betroffenen in Gesprächen miteinbezogen. Das Sprachenzentrum wird zudem im langfristigen Campusentwicklungsplan der Universität berücksichtigt, der gerade aktualisiert wird.

Wofür wird Platz im Verwaltungsgebäude benötigt?

• Seit Jahren ist ein zunehmender Raumbedarf der zentralen Universitätsverwaltung im Verwaltungsgebäude A gegeben, der bislang nur partiell und provisorisch gedeckt werden konnte. Mit dem aktuellen allgemeinen Wachstum der Universität – bei dem selbstverständlich auch die 100 zusätzlichen Professuren und die zusätzlichen 1500 Studierenden im Endausbau der Medizinischen Fakultät bereits mitbedacht werden müssen – sind zusätzliche Stellen in der zentralen Universitätsverwaltung unabdingbar.

• Dies ist unabhängig davon, dass die Fakultätsverwaltung der kommenden Medizinischen Fakultät auf dem neuen Medizin-Campus am Klinikum angesiedelt werden wird.

• Behauptungen, wonach diese neue Fakultätsverwaltung auf dem bestehenden Campus untergebracht werden soll, sind nicht zutreffend. Lediglich 3 Büros sind im Gebäude A aktuell für das Gründungsdekanat und die Stabsstelle „Aufbau der Medizinischen Fakultät und Strategische Entwicklung“ vorgesehen. Die restlichen Räume werden für im Staatshaushalt 2017/18 zugewiesene Stellen der Zentralen Universitätsverwaltung sowie für bisher nicht gedeckten Raumbedarf benötigt.

Sprachenzentrum der Universität Augsburg

• Das Sprachenzentrum bietet Sprachkurse in 13 verschiedenen Sprachen für die Studierenden an – darunter Angebote, die verpflichtend im Curriculum einzelner Studiengänge vorgesehen sind, aber auch Kurse, die freiwillig belegt werden können.

• Das Sprachenzentrum ist mit seinen Büro- und einem Teil seiner Unterrichtsräume im Verwaltungsgebäude A untergebracht. Weitere Lehrräume sind in den Gebäuden D und Y. Zusätzlich ist es jedes Semester nötig, dass Fakultäten ihre Seminarräume dem Sprachenzentrum zur Verfügung stellen, um den Raumbedarf zu decken.

Universitätsleitung hat Optionen geprüft – Sigma-Park-Lösung wird nicht weiter verfolgt

• Die Universitätsleitung hat seit November 2016 - geprüft, unter welchen Rahmenbedingungen verschiedene Optionen mit Blick auf eine Verlagerung des Sprachenzentrums realisierbar sind. Dabei wurden Gespräche mit Studierendenvertretern, dem Sprachenzentrum und der Philologisch-Historischen Fakultät – in der Studiengänge mit vielen Pflichtsprachkursen angeboten werden – geführt.

• Die Universitätsleitung hat auf Grund der Ergebnisse dieser mehrmonatigen intensiven Analyse abgewogen, dass die Option, das Sprachenzentrum samt Büro- und Unterrichtsräumen im Sigma-Park anzusiedeln, zwar dem vom Sprachenzentrum formulierten Entwicklungswünschen gerecht werden würde, allerdings – trotz zusätzlicher Koordinationsmaßnahmen – für mind. 500 bis max. 900 Studierende eine Benachteiligung bei der Stundenplangestaltung nicht ausgeschlossen werden könne. Daher wird diese Option nicht mehr weiterverfolgt. Option SIGMA-Park im Detail

• Eine Möglichkeit für das Sprachenzentrum wären neue Büro- und Seminarräume im nahe gelegenen Sigma Park. Dort befindet sich seit mehreren Jahren bereits der größte Hörsaal der Universität, in dem täglich die großen Vorlesungen für die Studierenden z.B. der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Juristischen Fakultät stattfinden.

• Die Vorteile der "SIGMA-Option" für das Sprachenzentrum wären, dass hier eine ausreichende Zahl von eigenen Unterrichtsräumen geschaffen werden könnte, die den modernsten Standards für Sprachunterricht entsprechen würden, und dass das Sprachenzentrum seine Kurse künftig autonom komplett in eigenen Räumen – und unter einem Dach mit den Büroräumen – organisieren und anbieten könnte. Auch Erweiterungsflächen, mit denen der ggf. weiter wachsende Raumbedarf des Sprachenzentrums gedeckt werden könnte, wären verfügbar.

• Nachteil dieser Option wäre der Umstand, dass die Wegstrecke zwischen Campus und Sigma Park in der nur 15-minütigen Regelpause zwischen den Lehrveranstaltungen von den Studierenden – je nach Standort auf dem Campus – nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten bewältigt werden könnte. Zum konkreten Problem würde dies, wenn ein Sprachkurs direkt im Anschluss an eine auf dem Campus stattfindende Lehrveranstaltung oder eine solche direkt nach einem Sprachkurs belegt werden müsste.

• Eine eingehende Prüfung, welche Studierenden konkret betroffen wären und ob durch zusätzliche Koordinationsmaßnahmen das genannte Problem gelöst werden könnte, hat ergeben, dass für einen ‚Korridor‘ von 500 bis 900 Sprachkursteilnehmende der 20.000 Studierenden eine Benachteiligung bei der Stundenplangestaltung nicht auszuschließen sei. Option BCM im Detail

• Aktuell geprüft wird, unter welchen Rahmenbedingungen ein Umzug der Büroräume des Sprachenzentrums in das Büro Center Messe (BCM) möglich wäre, wenn zugleich die Unterrichtsräume des Sprachenzentrums auf dem Campus verbleiben würden. Das BCM liegt schräg gegenüber des Parkdecks Nord und ist lediglich eine Straßenbahnhaltestelle bzw. fünf Gehminuten von der Straßenbahnhaltestelle "Universität" entfernt. Im BCM sind bereits seit Jahren Büro- und Seminarräume für unterschiedlichste Einrichtungen der Universität angemietet.

• Die mit dieser Option verbundene Trennung von Büro- und Unterrichtsräumen hätte für das Sprachenzentrum organisatorische Nachteile, denen durch entsprechende Maßnahmen begegnet werden müsste. Hierzu liegen erste Vorschläge des Sprachenzentrums vor. Welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit diese Variante sowohl für Studierende wie Dozierende angemessene Lehrbedingungen bietet, wird aktuell von der Universitätsleitung in Abstimmung mit den Betroffenen erarbeitet und geprüft. Zeithorizont und Beteiligung der Betroffenen

• Eine räumliche Neuausrichtung des Sprachenzentrums ist bis zum Start des Wintersemesters 2017/2018 vorgesehen. Die weitere Analyse von Optionen und deren Diskussion mit den Betroffenen – die regelmäßig stattfindet – soll bis zum Ende des Wintersemesters 2016/17 abgeschlossen sein, so dass eine für alle Beteiligten angemessene Lösung gefunden werden kann. Die Lösung, für die sich die Universität dann entscheidet, wird im Laufe des Sommersemesters umgesetzt.

Meldung vom 03.02.2017