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Sachstand zum Umzug des Sprachenzentrums


  • Auf Grund des kontinuierlichen Wachstums der Universität wird auch die Zentrale Universitätsverwaltung mit zusätzlichen Stellen gestärkt, wodurch ein erhöhter Raumbedarf im Verwaltungsgebäude (Gebäude A) besteht.
  • Um diesen Bedarf zu decken, wird an eine Verlagerung des im Gebäude A mit untergebrachten Sprachenzentrums gedacht. Dabei stehen aktuell zwei Optionen zur Diskussion. Unter welchen Rahmenbedingungen sich diese Optionen realisieren und in die Gesamtentwicklung des Campus einfügen ließen, wird derzeit geprüft.
  • Das Ergebnis dieser Prüfung wird mit den Betroffenen diskutiert werden, bevor am Ende des Wintersemesters 2016/17 eine Entscheidung getroffen werden soll.

Wachsende Verwaltung benötigt mehr Raum

Seit Jahren ist ein zunehmender Raumbedarf der zentralen Universitätsverwaltung im Verwaltungsgebäude A gegeben, der bislang nur partiell und provisorisch gedeckt werden konnte. Mit dem aktuellen allgemeinen Wachstum der Universität – bei dem selbstverständlich auch die 100 zusätzlichen Professuren und die zusätzlichen 1500 Studierenden im Endausbau der Medizinischen Fakultät bereits mitbedacht werden müssen – sind zusätzliche Stellen in der zentralen Universitätsverwaltung unabdingbar. Dies ist unabhängig davon, dass die Fakultätsverwaltung der kommenden Medizinischen Fakultät auf dem neuen Medizin-Campus am Klinikum angesiedelt werden wird. Behauptungen, wonach diese neue Fakultätsverwaltung auf dem bestehenden Campus untergebracht werden soll, nicht zutreffend.

Optionen werden bis zum Semesterende geprüft

Die Universitätsleitung prüft derzeit, unter welchen Rahmenbedingungen die beiden derzeit zur Diskussion stehenden Optionen mit Blick auf eine Verlagerung des Sprachenzentrums realisierbar wären und wie sich die Umsetzung dieser Optionen schlüssig und nachhaltig in eine längerfristige Ausbau- und Gesamtentwicklungsstrategie für den Universitätscampus einfügen ließe. Nach dem Abschluss einer entsprechenden Analyse werden deren Ergebnisse mit den potentiell Betroffenen besprochen – mit dem Ziel, bis zum Ende des Wintersemesters 2016/17 eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden.

Option 1 (BCM)

Aktuell geprüft wird, unter welchen Rahmenbedingungen ein Umzug der Büroräume des Sprachenzentrums in das Büro Center Messe (BCM) möglich wäre, wenn zugleich die Unterrichtsräume des Sprachenzentrums auf dem Campus verbleiben würden. Das BCM liegt schräg gegenüber des Parkdecks Nord und ist lediglich eine Straßenbahnhaltestelle bzw. fünf Gehminuten von der Straßenbahnhaltestelle "Universität" entfernt. Im BCM sind bereits seit Jahren Büro- und Seminarräume für unterschiedlichste Einrichtungen der Universität angemietet. Die mit dieser Option verbundene Trennung von Büro- und Unterrichtsräumen, hätte für das Sprachenzentrum wesentliche organisatorische Nachteile, denen mit entsprechenden Maßnahmen entgegen gewirkt werden müsste.

Option 2 (SIGMA-Park)

Eine andere Möglichkeit wären neue Büro- und Seminarräume im Sigma Park. Dort befindet sich seit mehreren Jahren bereits der größte Hörsaal der Universität, in dem täglich die großen Vorlesungen für die Studierenden z.B. der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Juristischen Fakultät stattfinden.

Die Vorteile der "SIGMA-Option" für das Sprachenzentrum wären, dass hier eine ausreichende Zahl von eigenen Unterrichtsräumen geschaffen werden könnte, die den modernsten Standards für Sprachunterricht entsprechen würden, und dass das Sprachenzentrum seine Kurse künftig autonom komplett in eigenen Räumen organisieren und anbieten könnte. Auch Erweiterungsflächen, mit denen der ggf. weiter wachsende Raumbedarf des Sprachenzentrums gedeckt werden könnte, wären verfügbar.

Nachteil dieser Option wäre der Umstand, dass die Wegstrecke zwischen Campus und Sigma Park in der nur 15-minütigen Regelpause zwischen den Lehrveranstaltungen von den Studierenden  – je nach Standort auf dem Campus – nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten bewältigt werden könnte. Zum konkreten Problem würde dies, wenn ein Sprachkurs direkt im Anschluss an eine auf dem Campus stattfindende Lehrveranstaltung oder eine solche direkt nach einem Sprachkurs belegt werden müsste.

Potentiell betroffen wären ca. 2.500 Sprachkursteilnehmerinnen und -teilnehmer

„Auch wenn dieser Fall derzeit nur bei einem Teil unserer aktuell 2.508 Sprachkursteilnehmenden akut einträte, wird diese Variante von uns nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn sich Lösungen für dieses Problem finden lassen“, so Vizepräsident Prof. Dr. Werner Schneider. Speziell betroffen wären Studierende der Amerikanistik, Romanistik oder anderer Fächer bzw. Studiengänge, die verpflichtend mehrere Sprachen vorsehen. Im laufenden Semester sind es 943 Studierende, die mehr als einen Sprachkurs am Sprachenzentrum belegen und bei denen sich im Falle eines erforderlichen Pendelns zwischen Campus und SIGMA Park größere Probleme bei der Gestaltung ihres Stundenplans ergeben könnten.

„Wir sind uns der Probleme, die die verschiedenen Varianten für die jeweils unterschiedlich Betroffenen mit sich bringen würden, bewusst und versuchen eine Lösung zu finden, die für alle verträglich ist und die Qualität des Lehrbetriebs jedenfalls nicht verschlechtert, sondern sie im besten Fall sogar verbessert", so Schneider.

Meldung vom 23.12.2016