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Daten


12. Juli 1966: Beschluß des Bayerischen Landtags zur Einrichtung eines wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Studiums im Rahmen einer Hochschule.

Februar 1969: Gründung der "Gesellschaft der Freunde der Universität".
22. Mai 1969: Bestellung von Prof. Dr. Louis Perridon, Universität München, zum Gründungsbeauftragten der geplanten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Hochschule.
18. Dezember 1969: Der Bayerische Landtag beschließt das Gesetz über die Errichtung der Universität Augsburg mit zunächst zwei Fachbereichen (seit 1978: Fakultäten) für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bzw. Rechtswissenschaft. Das Gesetz tritt am 1. Januar 1970 in Kraft.

1. August 1970: Bestellung des Gründungsbeauftragten Prof. Dr. Louis Perridon zum Gründungspräsidenten der Universität Augsburg.
16. Oktober 1970: Die Universität Augsburg wird von dem Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Huber, mit einem Staatsakt feierlich eröffnet. Mit dem Herbsttrimester 1970 beginnt die Lehr- und Forschungstätigkeit in dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fachbereich.

19. April 1971: Übernahme des Katholisch-Theologischen Fachbereichs als Nachfolger der Philosophisch- Theologischen Hochschule von Dillingen und Aufnahme der theologischen Studien in Augsburg. Die Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen war 1923 aus dem dortigen Lyzeum hervorgegangen, das 1804 anstelle der 1549 bzw. 1551 gegründeten und 1803 im Zuge der Säkularisation aufgehobenen Universität Dillingen errichtet worden war.
8. Oktober 1971: Das Kultusministerium errichtet den Juristischen Fachbereich, der als erste Rechtsfakultät in der Bundesrepublik die "einstufige" Juristenausbildung im Herbsttrimester 1971 beginnt.
8. November 1971: Konstituierung des Strukturbeirats der Universität unter Prof. Dr. Peter Lerche, Universität München.

1. August 1972: Die Pädagogische Hochschule Augsburg der Universität München wird als Erziehungswissenschaftlicher Fachbereich in die Universität eingegliedert. Diese 1958 aus dem 1956 von Lauingen an der Donau hierher verlegten Institut für Lehrerbildung hervorgegangene Hochschule setzte die 1824 mit der Errichtung des Königlichen Schullehrerseminars Dillingen beginnende und viele Jahrzehnte von der Lehrerbildungsanstalt Lauingen fortgeführte Tradition von Einrichtungen zur Ausbildung von Volksschullehrern in Bayerisch-Schwaben fort.
1. Oktober 1972: Errichtung von drei (später zwei) Philosophischen Fachbereichen.

31. Januar 1974: Konstituierende Sitzung des Kuratoriums der Universität.
23. Oktober 1974: Vorlage der Empfehlungen des Strukturbeirats und Ende von dessen Tätigkeit.
23. Oktober 1974: Grundsteinlegung für die Neubauten der Universität durch den Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. H. Maier, auf dem Gelände des alten Flugplatzes im Süden der Stadt.

1. Oktober 1977: Integration des Erziehungswissenschaftlichen Fachbereichs in die Philosophischen Fachbereiche I und II und in den Katholisch-Theologischen Fachbereich.
27. Oktober 1977: Als erster Neubau auf dem Universitäts-Campus wird das Gebäude für den Katholisch-Theologischen Fachbereich und die Philosophischen Fachbereiche mit einem Festakt von der Universität übernommen.

14. November 1979: Der Wissenschaftsrat empfiehlt die Einrichtung einer Naturwissenschaftlichen Fakultät (Mathematik und Physik).

13. Februar 1980: Ankauf der Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek durch den Freistaat Bayern; Eingliederung dieser Bibliothek in die Universitätsbibliothek Augsburg.
7. November 1980: Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Universität erhält die Universität Augsburg ein eigenes Universitätswappen.

1. Oktober 1981: Errichtung der Naturwissenschaftlichen Fakultät und Beginn des Mathematikstudiums in den Diplomstudiengängen Mathematik und Wirtschaftsmathematik.

1. Januar 1982: Der Modellversuch "Kontaktstudium Management" wird nach siebenjähriger Erprobung von der Universität Augsburg als reguläre Einrichtung übernommen.
5. November 1982: Der Wissenschaftsrat stimmt am 5.11.1982 der Errichtung einer Klinischen Akademie in Augsburg nicht zu.

9. Mai 1983: Inbetriebnahme des neu errichteten Mensa-Gebäudes im Süden des Universitätsgeländes am Alten Postweg.
8. Juni 1983: Inkrafttreten der Grundordnung der Universität Augsburg.
Wintersemester 1984/85: Rückkehr zur zweiphasigen Juristenausbildung.
7. November 1984: Das neue Rektoratsgebäude auf dem Campus wird in einem Festakt von der Universität übernommen.

1. Januar 1985: Gründung der Augsburger Universitätsstiftung zur Förderung der Wissenschaft in Forschung, Lehre und Studium.
20. Mai 1985: Das neue Gebäude der Zentralbibliothek auf dem Campus wird in einem Festakt von der Universität übernommen.
4. Dezember 1985: Gründung eines fakultätsübergreifenden "Instituts für Kanada-Studien" mit Hilfe der kanadischen Regierung und der "Stiftung Volkswagenwerk".

Januar 1986: Gründung eines fakultätsübergreifenden "Instituts für Spanien- und Lateinamerika-Studien" und erstmalige Verleihung des "Augsburger Universitätspreises für Spanien- und Lateinamerika-Studien".
29. Januar 1986: Errichtung einer "Kurt-Bösch-Stiftung" mit Sitz in Sitten / Sion (Wallis) zur Förderung des wissenschaftlichen, kulturellen und sprachlichen Austausches zwischen dem Wallis und der Universität Augsburg.
7. März 1986: Errichtung einer "Kurt-Bösch-Stiftung zugunsten der Universität Augsburg" mit Sitz in Augsburg zur Pflege der Wissenschaft durch Förderung der internationalen Beziehungen der Universität.
6. Juni 1986: Errichtung einer "Albert-Leimer-Stiftung" zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im technischen, naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich.

8. Juli 1988: Empfehlung des Wissenschaftsrats zur Errichtung des Faches Physik.
4. September 1988: Das Kontaktstudium der Universität Augsburg führt in Zusammenarbeit mit der Schwabenakademie Irsee zum ersten Mal den "Schwäbischen Kunstsommer" durch.

11. März 1989: Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Wallis und der Universität Augsburg auf der Basis der beiden Kurt-Bösch-Stiftungen.
4. Juli 1989: Errichtung des Kurt-Bösch-Instituts (Sitten) unter Beteiligung des Kantons Wallis, mehrerer Schweizer Hochschulen und der Universität Augsburg.
November 1989: Beginn des Studiengangs Physik; Übernahme eines neuen Dienstgebäudes der Naturwissenschaften I (Mathematik/Informatik) und des neuen WISO-Hörsaalzentrums auf dem Campus.

19. Januar 1990: Die von der Versammlung im November 1989 beschlossene Rektoratsverfassung tritt in Kraft.
6.-8. Mai 1990: Die Jahresversammlung 1990 der Westdeutschen Rektorenkonferenz befaßt sich an der Universität Augsburg mit dem Thema "Studieren in den neunziger Jahren: was - wozu - wie lange".
1. Oktober 1990: Gründung des interdisziplinären "Instituts für Europäische Kulturgeschichte" mit Hilfe der "Volkswagen- Stiftung".
5. Oktober 1990: Grundsteinlegung für die Sportstätten südlich des Universitäts-Campus.

23. März 1992: Baubeginn für das WISO-Fakultätsgebäude auf dem Campus.
15. April 1992: Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst genehmigt die Einführung des Baccalaureus / der Baccalaurea (akademischer Grad für bestandenes Vordiplom) als fünfjährigen Modellversuch in den Studiengängen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.

1. November 1993: Mit Beginn des Wintersemesters 1993/94 werden die neuen Sportstätten in Betrieb genommen.

10. Juni 1994: Grundsteinlegung für den Neubau Naturwissenschaften II (Physik).

13./14. Juli 1995: Die Universität Augsburg feiert ihr 25jähriges Gründungsjubiläum.
23. November 1995: Eröffnung des neuen WISO-Fakultätsgebäudes auf dem Campus.

28. Februar 1996: Der Senat verabschiedet einstimmig einen neuen Entwicklungsplan für die Universität Augsburg.
6. März 1996: Erster Spatenstich für das Jura-Fakultätsgebäude auf dem Campus.
15. Juli 1996: Eröffnung des ersten Physik-Institutsgebäudes (Naturwissenschaften II, 1. Bauabschnitt, Schwerpunkt "Elektronische Korrelationen und Magnetismus") auf dem Campus.

30. April 1997: Errichtung des "Interdisziplinären Instituts für Informatik" (I.I.I.) als fakultätsübergreifende Einrichtung der Universität Augsburg.
23. bis 25. Juni 1997: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hält ihre Jahresversammlung 1997 an der Universität Augsburg ab.

1. April 1998 : Mit Beginn des Sommersemesters 1998 wird für die Studierenden der Universität und der Fachhochschule Augsburg das Semesterticket eingeführt.
10. September 1998: Eröffnung des zweiten Physik-Institutsgebäudes, des Physik-Hörsaalgebäudes und der Physik-Teil-bibliothek (Naturwissenschaften II, 2. Bauabschnitt) auf dem Campus.

09. Januar 1999: Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg startet zusammen mit dem Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer den ersten berufsbegleitenden Studiengang "Unternehmensführung" mit dem staatlich anerkannten akademischen Abschluß "MBA".
22. Juli 1999: Eröffnung des neuen Jura-Fakultätsgebäudes auf dem Campus.

26. Januar 2000: Vom Senat wird der Entwicklungsplan 2000 – 2004 verabschiedet, der als tragende Profilsäulen der Universität Augsburg die drei Bereiche "Orientierende Gesellschaftswissenschaften", "Re­formorien­tierte Lehrerbildung" und "Innovative Technologien" definiert.

1. Oktober 2000: Mit dem Wintersemester 2000/01 starten an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät neue Diplom-, Master- und Bachelor-Studiengänge im Bereich der Angewandten Informatik und der Wirtschaftsinformatik, deren Einrichtung mit dem Ausbau der Augsburger Informatik durch eine Anschubfinanzierung im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern (HTO) ermöglicht wurde. Zugleich nehmen die ebenfalls mit HTO-Mitteln anfinanzierten Einrichtungen "Anwenderzentrum für Material- und Umweltforschung" (AMU) sowie "Wissenschaftszentrum Umwelt" (WZU) ihre Arbeit auf.

1. April 2001: Zum Sommersemester 2001 wird erstmals der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Umweltmanagement besetzt. Es handelt sich um den ersten Stiftungslehrstuhl an der Universität Augsburg. Er wird von der Georg Haindl-Wissenschaftsstiftung finanziert, die die Haindl Papier GmbH & Co. KG anlässlich ihres 150-jährigen Firmenjubiläums im Jahr 1999 errichtet hat.

26. April 2001: Die Universität Augsburg verabschiedet ihren langjährigen Kanzler Dr. Dieter Köhler, der nach 31-jähriger Amtszeit zum 1. Mai 2001 in Ruhestand tritt. Sein Nachfolger wird LtRD Alois Zimmermann.

Die Philosophische Fakultät I wird in Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät II in Philologisch-Historische Fakultät und die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät in Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät umbenannt.

1. Oktober 2001: Ein Jahr nach der Einrichtung entsprechender Studiengänge in den Natur- und Wirtschaftswissenschaften starten mit "Europäische Kulturgeschichte" (Bakkalaureus), "Medien und Kommunikation" (Bachelor) und "Recht der Internationalen Wirtschaft" (Magister) auch im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften Studiengänge mit neuen Abschlüssen.

 31. Juli 2002: Erster Spatenstich und Baubeginn des Neubaus für das Wissenschaftszentrum für Umweltkompetenz, für das Anwenderzentrum für Material- und Umweltforschung und von Gästewohnungen.

1. Oktober 2002: Mit dem Wintersemester 2002/2003 starten der in Bayern bisher einzige Diplomstudiengang Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Aufbaustudiengang Umweltethik.

1. Oktober 2003: Herr Staatsminister Zehetmair beschließt die Ausgliederung der Fächer Informatik und Geografie aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und Errichtung einer Fakultät für Angewandte Informatik zum 1. Oktober 2003.

Mit dem Wintersemester 2003/2004 starten die konsekutiven Masterstudiengänge "Medien und Kommunikation", "Informatik und Multimedia" sowie "Informatik und Electronic Commerce".

20. September 2004: Eröffnung des inno-cube (Gebäude für das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung, das Wissenschaftszentrum Umwelt, die ZWW-Transferstelle und die Gästewohnungen der Universität Augsburg) auf dem Campus. 

1. Oktober 2004: Mit dem Wintersemester 2004/2005 startet der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang "Systemische Organisationsentwicklung und Beratung" der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, für den der akademische Grad "Master of Business Administration" verliehen wird. 

Ebenfalls zum Wintersemester 2004/2005 wird an der Universität Augsburg der erste Elitestudiengang "Finance & Information Management" eingerichtet, der gemeinsam mit der Technischen Universität München angeboten wird.

1. Oktober 2005: Mit dem Wintersemester 2005/2006 startet der zweite Elitestudiengang "Advanced Materials Science", der gemeinsam mit der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München angeboten wird.

1. April 2006: Mit dem Sommersemester 2006 startet der dritte Elitestudiengang "Ethik der Textkulturen", der gemeinsam mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angeboten wird.

Ebenfalls zum Sommersemester 2006 wird der Masterstudiengang "Europäische Kulturgeschichte" eingerichtet.

29. Mai 2006: Erster Spatenstich und Baubeginn des Neubaus für das Fakultätsgebäude der Fakultät für Angewandte Informatik auf dem Campus.

1. Oktober 2006: Mit dem Wintersemester 2006/2007 starten ein weiterer Elitestudiengang "Software Engineering" unter Federführung der Universität Augsburg sowie die Elitestudiengänge "Historische Kunst- und Bilddiskurse" und "Global Change Ecology", an denen Lehrstühle der Universität Augsburg beteiligt sind.

1. April 2007: Mit Wirkung vom 1. April 2007 ist die neue Grundordnung der Universität Augsburg in Kraft getreten.

1. Oktober 2007: Zum Wintersemester 2007/2008 haben sich die neuen Gremien Erweiterte Universitätsleitung und Universitätsrat konstituiert.

14. März 2008: Erster Spatenstich und Baubeginn für das Gebäude für die Finanzwirtschaftsinformatik und das Management Center des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer.

Wintersemester 2008/2009: Im Zuge des Bologna-Prozesses wird die Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor-Master-Struktur an der Universität Augsburg abgeschlossen.

13. Mai 2009: Erster Spatenstich und Baubeginn des Neubaus für das Gebäude Kunst und Musik auf dem Campus.

7. September 2009: Erster Spatenstich und Baubeginn für die Neubauten der mit der Universität Augsburg kooperierenden Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt im Süden des Campus.

1. Oktober 2009: Mit dem Wintersemester 2009/2010 bezieht die Fakultät für Angewandte Informatik ihr neues Gebäude auf dem Campus.

9. Oktober 2009: Erster Spatenstich und Baubeginn für den Neubau des "Zentrums für IT-basierte technische Dienstleistungen.

 

 

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