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Aufgaben der Frauenbeauftragten


Vorsitz des Frauenbeirats

Der Frauenbeirat setzt sich zahlengleich aus den Frauenbeauftragten der Fakultäten, Vertreter und/oder Vertreterinnen der Studenten und/oder Studentinnen und der Mitarbeiter und/oder Mitarbeiterinnen des wissenschaftsstützenden Personals zusammen. Den Vorsitz führt die Frauenbeauftragte der Universität. Der Frauenbeirat berät und koordiniert die Arbeit der Frauenbeauftragten und der Gleichstellungsbeauftragten und erstellt die Vorschlagsliste für die Wahl der Frauenbeauftragten der Universität.

Mitgliedschaft und Stimmrecht in Hochschulgremien

Seit Mai 2006 (Novellierung des Bayerischen Hochschulrechts) gehört die Universitätsfrauenbeauftragte der Erweiterten Hochschulleitung und dem Senat als stimmberechtigtes Mitglied an (Art. 18 Abs. 4 Satz 2 BayHSchPG). Im Übrigen regelt die Grundordnung die Mitwirkung der Frauenbeauftragten in sonstigen Gremien. Im Senat setzt sich die Frauenbeauftragte v. a. dafür ein, dass der Anteil der Frauen bei Berufungen auf Professuren steigt. In den ständigen Kommissionen für Lehre und Studierende, für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, für Haushalts-, Raum- und Bauangelegenheiten, für Hochschulplanung sowie in der Kommission für Lehrerbildung und im Gleichstellungsausschuss achtet sie darauf, dass Aspekte der Gleichstellung angemessen berücksichtigt werden, z.B. bei der Zukunftsplanung der Universität und neuen Projekten, in ihrer internen Verfassung und den unterschiedlichen Rahmenrichtlinien. Die Fakultätsfrauenbeauftragten gehören seit der Novellierung des Hochschulrechts auch dem Fakultätsrat und den Berufungsausschüssen als stimmberechtigte Mitglieder an.

Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses

Entwicklung von Angeboten und Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Suche nach Promotions- und Habilitationsfördermöglichkeiten.

Hilfe und Beratung bei sexueller Belästigung

Sexuelle Belästigung ist jedes sexuell bestimmte Verhalten, das von den Betroffenen nicht gewünscht und von ihnen als beleidigend und abwertend empfunden wird. Für Frauen an Hochschulen sind derartige Erfahrungen - aufgrund der hier bestehenden Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse - keine Ausnahme. Es liegt an allen Hochschulangehörigen, sich von entsprechenden Handlungen zu distanzieren und Frauen das Gefühl zu vermitteln, dass sie sich gegen ein Verhalten, das von ihnen als entwürdigend empfunden wird, zur Wehr setzen können, ohne nachteilige Konsequenzen fürchten zu müssen. Die Universitäts- und die Fakultätsfrauenbeauftragten sowie das Frauenbüro bieten im Fall von sexueller Belästigung Information und Hilfe. Sie unterliegen dabei der Schweigepflicht und unternehmen nichts ohne ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen.