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Grundsatzvereinbarung zu Befristungen und Karriereperspektiven


Am 19.3.15 wurden die Grundsätze der staatlichen bayerischen Hochschulen zum Umgang mit Befristungen nach Wissenschaftszeitvertragsgesetz und zur Förderung von Karriereperspektiven [PDF] vorgestellt. Sie beinhalten laut Pressemitteilung u.a.:

  • die Ausrichtung der Gesamtbeschäftigungsdauer von jungen Menschen, die sich wissenschaftlich qualifizieren, am üblichen Zeitrahmen der entsprechenden Qualifikation, z.B. für eine Promotion von 2-4 Jahren oder eine Habilitation von 4 bis 6 Jahren.
  • die Mindestbefristung bei einer Erstbeschäftigung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Regelfall von einem Jahr,
  • eine Betreuungsvereinbarung zum Qualifikationsziel und der dafür notwendigen Arbeitszeit,
  • in der Regel mindestens eine Halbtagsstelle für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich weiterqualifizieren. So sind diese besser finanziell abgesichert.
  • im Regelfall keine Beschäftigung von Lehrkräften für besondere Aufgaben mehr nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz, sofern sie keine nennenswerte eigene Forschungstätigkeit ausüben.
  • eine Anpassung der Beschäftigungsdauer wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Drittmittelprojekten in der Regel an die Projektlaufzeit.
  • neue Unterstützungs- und Beratungsangebote für werdende Eltern bei Unterbrechungen ihrer Qualifikationsphase sowie Beratungs- und Infoangebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
  • Update 20.3.15: Auf der Webseite des Ministeriums ist der Volltext der Grundsatzvereinbarung verfügbar.

    Update 15.4.15: Eine Informationssammlung zum Thema finden Sie auf der Seite Info zu Zeitverträgen.

Meldung vom 19.03.2015