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Der Studienverlauf


Der Verlauf jedes Studiengangs ist durch ein Modulhandbuch beschrieben. Das Modulhandbuch enthält einen Überblick über die Modulthemen, mit denen sich der Studierende im gewählten Studiengang auseinandersetzen muss. In einem modularisierten Studiengang sind die Studienthemen, mit denen man sich während des Studiums beschäftigen muss, zu Modulen zusammengefasst. Ein Modul ist ein Verbund mehrerer Lehrveranstaltungen (z.B. Vorlesung, Seminar, Übung, Kurs, Projekt, Praktikum, Exkursion usw.), in dem ein übergeordnetes Thema aus verschiedenen Perspektiven behandelt wird.

 

Aufbau des Studiums

Das Lehramtstudium der Universität Augsburg gliedert sich z.B. in Basismodule (ca. 1.- 2. Semester), Aufbaumodule (ca. 3.- 4. Semester) und Vertiefungsmodule (ca. 5.- 6. Semester).
Es wird zwischen Pflicht- und Wahlmodulen unterschieden. Pflichtmodule sind Veranstaltungen, die unbedingt besucht werden müssen. Wahlmodule bieten dem Studierenden Spielraum bei der Themenwahl. Die Lehrangebote, die zu einem Modul im aktuellen Semester zur Verfügung stehen, werden in der Regel im Modulhandbuch des jeweiligen Studiengangs oder –fachs beschrieben. Darin ist nachzulesen, in welche Teilthemen bzw. Lehrveranstaltungen sich das Modul gliedert und wie viele Leistungspunkte erworben werden können.


Die vom Studierenden in den verschiedenen Veranstaltungen und Arbeitsschritten eines Moduls zu erbringenden Leistungen werden mit Leistungspunkten (LP) und Noten bewertet.
Die Noten bewerten die Studienleistung in qualitativer Hinsicht. Die Leistungspunkte geben Aufschluss über den in eine Studienleistung investierten Arbeitsaufwand. So entspricht der Arbeitsaufwand für 1 LP etwa 30 Arbeitsstunden. Da in einem sechssemestrigen Bachelor-Studium insgesamt 180 LP erworben werden müssen, beträgt die durchschnittliche Anforderung pro Semester 30 LP.
Die Studienleistung wird durch sog. Leistungskontrollen überprüft. Diese können z.B. sein:

  • Vorlesung → Klausur
  • Übung      → Klausur oder schriftliche Hausarbeit
  • Seminar    → Referat und schriftliche Hausarbeit
  • Projekt     →  z.B. Abschlussbericht
  • etc.

Der in ein Modul zu investierende Arbeitsaufwand wird vom Dozenten gewichtet. Kriterien der Bewertung des Arbeitsaufwands sind z.B.: die Dauer des Besuchs der zugehörigen Lehrveranstaltung (1 SWS = eine ‚Semesterwochenstunde’, d.h. eine Stunde pro Woche während der Vorlesungszeit im Semester), die Vor- und Nachbereitung der Seminarsitzungen, das Schreiben einer schriftlichen Hausarbeit, die Vorbereitungszeit für ein Referat, die Zeit für die Prüfungsvorbereitung, das Schreiben einer Klausur usw.

 

Abschluss des Studiums

Sind am Ende des Studiums die vorgeschriebenen Leistungspunkte (Bachelor: 180 LP) vollständig erbracht, gilt der Studiengang als bestanden. Die Prüfungen bzw. sonstigen Leistungsnachweise (z.B. schriftliche Hausarbeiten) verteilen sich auf alle Semester. Die Abschlussnote für das gesamte Studium wird anteilig (arithmetisches Mittel) aus den Noten der einzelnen, in jedem Semester erhobenen Leistungskontrollen (sowie der gegen Ende des Studiums anzufertigenden Bachelorarbeit) errechnet. Die Abschlussnote bildet somit die Studienleistungen vom ersten bis zum letzten Semester ab. Dem Studierenden wird zum Abschluss der akademische Grad (z.B. B.A. = Bachelor of Arts bzw. B.Sc. = Bachelor of Science) in Form einer Urkunde sowie ein Diploma Supplement mit Erläuterungen zum Studiengang verliehen.

 

Hinweis zum Lehramtstudium:
Im modularisierten bayerischen Lehramtstudium gibt es außer den Modulprüfungen weiterhin die Staatsprüfungen, die zu 60% in die Endnote einfließen.