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Der pädagogische (Krisen-) Diskurs über die Großstadt, 1890-1930


In dem Projekt wird zunächst der kulturkritische Großstadtdiskurs aufgearbeitet, der sich Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer allgemeinen Großstadtkritik verdichtete und dessen Schwerpunkt oft in einer grobschlächtig vereinfachten und ideologisch verzerrten Polarisierung des Stadt-Land Verhältnisses lag. Die Großstadt wurde bei gleichzeitiger Romantisierung des Landlebens diskursiv als Krisenphänomen der Moderne stilisiert. Es wird dabei zu fragen sein, ob pädagogische Großstadtkritik immer als – rückgewandte – Kritik an modernen Lebensformen zu verstehen ist und ob nicht auch rationale, sozialkritische Argumentationsmuster aufgegriffen werden.

Projektbeteiligte