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Kann ich während des Studiums oder nach dem Studium problemlos das Bundesland wechseln?


Prinzipiell vereinfacht die Modularisierung des Studiums die Anerkennung von Leistungen bei Hochschulwechseln, da genau überprüft werden kann, welche Leistungen der Studierende bereits erbracht hat.
Aufgrund der unterschiedlichsten Lehrerbildungsmodelle in ganz Deutschland empfiehlt es sich allerdings derzeit nicht, während des Studiums das Bundesland zu wechseln. Bei den  meisten Lehramtsstudiengängen kann es trotz des einfacheren Anrechnungsverfahrens zu Studienzeitverlängerungen kommen, da nicht in jedem Bundesland dieselben Fächerkombinationen bzw. Leistungen in einem Fach gefordert werden.

Je einheitlicher die Struktur des Studiums ist, desto problemloser ist der Wechsel. Dies gilt z. B. für die Lehramtsstudiengänge an Gymnasien, bei denen v. a. auf Abweichungen bei Fächerkombinationen geachtet werden muss.
Die Studienstruktur im Lehramt Grundschule ist sehr vielseitigste. Dies umfasst sowohl die Studiendauer (von 6 Semester bis 10 Semester), als auch die Abschlüsse (Staatsexamen oder Master) und die Vorgaben wie viele, welche und in welchem Umfang Fächer zu studieren sind.

 

Prinzipiell werden die Abschlüsse von den Bundesländern gegenseitig anerkannt. (siehe: Beschluss der Kultusministerkonferenz).
Allerdings gilt dies nur, wenn die im Studium gewählte Fächerkombination auch den Vorgaben zu den Fächerkombinationen des aufnehmenden Bundeslandes entspricht und das jeweilige Niveau des Studiums vergleichbar ist. Ggf. kann das aufnehmende Bundesland eine Nachqualifikation fordern.

Weitere Informationen für den Wechsel aus einem anderen Bundesland nach Bayern finden Sie unter http://www.km.bayern.de/lehrer/zeugnisanerkennung/lehramtsqualifikationen.html.

 

Studiengangwechsel Bundesland wechseln Stundenplan