Suche

Erfolgreich zur Professur - Mentoring für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen


Nach wie vor ist der Anteil an weiblichen Professuren gering. Viele Frauen verlassen den Wissenschaftsbetrieb bereits nach der Promotion und streben keine Habilitation an. Die Förderung von Frauen in der Postdoc- und Habilitationsphase ist daher von zentraler Bedeutung, um die Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft voranzubringen.

Mentoring erfolgt in einer Peer-Gruppe von bis zu vier Postdoktorandinnen oder Habilitandinnen. Jeder Gruppe wird ein/e ProfessorIn als MentorIn zugeordnet, der/die ihre eigenen Erfahrungen weitergibt und den Teilnehmerinnen beratend zur Seite steht.

Der Mentoring-Prozess wird durch ein von UniMento organisiertes Rahmenprogramm ergänzt, das bedarfsorientierte Workshops zur Kompetenzentwicklung sowie Vernetzungstreffen umfasst. Für die Teilnehmerinnen besteht zusätzlich die Möglichkeit an Gruppen- und Einzelcoachings zur Karriereplanung teilzunehmen. Am Ende des Turnus erhalten die Teilnehmerinnen ein persönliches Teilnahmezertifikat.

Das Mentoring unterstützt Postdoktorandinnen und Habilitandinnen bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn. Im Austausch mit Kolleginnen, die sich auf der gleichen Qualifikationsstufe befinden, reflektieren die Teilnehmerinnen über ihr Selbstverständnis als Wissenschaftlerin und schärfen ihr wissenschaftliches Profil. Durch gegenseitiges konstruktives Feedback lernen die Mentees ihre Kompetenzen besser einzuschätzen und auszubauen. Die Peer-Gruppe dient darüber hinaus der stärkeren Vernetzung innerhalb der Universität und der Wissenschaftsgemeinde.

Der aktuelle Turnus beginnt im Winter 2016. Ein Programmturnus dauert insgesamt ein Jahr. Eine Bewerbung für den nächsten Turnus ist im Herbst 2016 möglich.

Erwartungen an Mentees

Die Mentees sollten grundsätzlich den Willen mitbringen, sich weiter-zuentwickeln und offen sein für Anregungen, Kritik und Unterstützung von der Peer-Gruppe und dem/der MentorIn. Von den Teilnehmerinnen wird erwartet, dass sie Engagement und Eigeninitiative in der Mentoring-Beziehung zeigen. Dazu gehören die Organisation der Treffen und das Aufrechterhalten des Kontakts zu den Gruppenmitgliedern und zum/zur MentorIn. Mentees müssen sich bewusst sein, dass die Verantwortung für berufliche und persönliche Entscheidungen bei ihnen selbst liegt.

Gestaltung der Peer-Mentoring-Beziehung

Die Gruppentreffen sollten im Abstand von vier bis sechs Wochen erfolgen und umfassen erfahrungsgemäß etwa zwei bis drei Stunden. Dazu kommen die Veranstaltungen des Rahmenprogramms. Die Themen, die in der Gruppe und in den Gesprächen mit dem/der MentorIn besprochen werden, ergeben sich aus den Bedürfnissen und der aktuellen Situation der Mentees. Es können Themen wie die Laufbahn- und Lebensplanung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wissenschaftliche Arbeitsmethoden, Habilitation, Führung, Zeitmanagement, Forschungs- und Auslandsaufenthalte u.v.m. besprochen werden.

Einen Zeitplan für die Veranstaltungen des Rahmenprogramms finden Sie hier.

Spannende und konkrete Einblicke in das UniMento-Projekt für Nachwuchswissenschaftlerinnen und dessen Gestaltung, Erfolge sowie Effekte finden Sie: hier