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Institut für Physik


Alle Forschungsthemen des Instituts der Physik finden Sie unter:
www.physik.uni-augsburg.de/forschung

PHYSIK - Die renommierte Fach­zeitschrift Physical Review Letters berichtet, das es den Augsburger NIM-Wissen­schaftlern Prof. Dr. Peter Hänggi, seinem Mitarbeiter Dr. Gerhard Schmid und Prof. Dr. Jose Miguel Rubi, Uni Barcelona gelungen ist, ein besonders exaktes Trenn­verfahren für unter­schiedlich große DNA-Fragmente zu entwickeln.
www.uni-augsburg.de/upd/2012/jan-maerz/2012_025/


PHYSIK - Da CFK (Carbonfaserverstärkte Kunststoffe) aus vielen Bereichen wie u.a. der Luft- und Raumfahrt oder im Rennsport nicht mehr weg­zudenken sind, wuchs der Anspuch, diese sehr festen aber trotzdem leichten Materialien auch für den Maschinen-und Anlagen­bau zu nutzen. Mit 2,2 Mio. Euro fördert die Bayerische Forschungs­stiftung den neuen Forschungs­verband FORCiM3A, in dem koordiniert vom AMU  der UniA 7 Wissen­schafts- und 10 Industrie­partner an der Opti­mierung des Einsatzes von Faser­verbund­werkstoffen im Maschinen­bau arbeiten.
www.uni-augsburg.de/upd/2012/jan-maerz/2012_004/

Februar 2012


 

PHYSIK - Wie nature photonics berichtet, ist es Forschern aus Augsburg und Santa Barbara gelungen, mit einem durch Ultra­schall steuer­baren Kristall eine Brücke zwischen Na­nophotonik und Nano­mechanik zu schla­gen und den Weg für eine hoch­effiziente, akus­tisch gesteuerte "Einzel­photonenquelle" zu ebnen, auf die zahlreiche Anwen­dungen drin­gend warten.
www.uni-augsburg.de/upd/2011/okt-dez/2011_191/


PHYSIK – Die Projekte ISAR (Innovativer Spinformprozess für hochfeste Aluminium­legierungen und Rührreibschweißtechnik) und ComBo (Effiziente Fertigungs­technologie fur Composite Boostersegmente) erhielten im Nov Förderbescheide von 6,7 Mio € aus dem Program BayernFIT. Beide haben zum Ziel, im Kontext der Entwicklung der Trägerrakete Ariane 5 neue Maßstäbe bei der Herstellung von CFK-Leichtbautechnologien zu setzen. Durch Reduktion der Masse von Struktur­bauteilen und gleichzeitig gesenkte Fertigungskosten sollen Nutzlasten effizienter in den Erdorbit befördert werden. Die Projekte gründen auf einer engen Kooperation und Kompetenzbündelung zwischen Industrie, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
www.uni-augsburg.de/upd/2010/okt-dez/2010_231/

Dezember 2010


FORSCHUNG - Das DFG-Projekt „FOR 1346: Dyna­mischer Molekular­feld-Zugang mit Vorhersage­kraft für stark korre­lierte elektro­nische Materia­lien“ um­fasst 25 Experten aus 16 Forschungs­insti­tuten in deutsch­sprachigen Ländern Europas; Koor­dinator und Sprecher ist Prof. Voll­hardt, Inhaber Lehr­stuhl der Max-Planck-Medaille. Materia­lien mit korre­lierten Elek­tronen spielen u.a.für die Ent­wicklung neuar­tiger elektro­nischer Bau­elemente und Sen­soren mit neuen nütz­lichen Funktiona­litäten eine große Rolle. Bewilligt wurde für die nächsten 6 Jahre ein Fördervolumen von 2,4 Mio €/Jahr, um die Forschung auf diesem Gebiet voran zu treiben.
www.presse.uni-augsburg.de/../pm2010_162.shtml

August 2010


FORSCHUNG - Über die Identi­fizierung der Hauptursache des reduzierten Strom­transports in Supra­leitern berichten Physiker der UniA, Gainesville/ Florida und Kopen­hagen in "Nature Physics". Supra­leiter ermög­lichen den verlustfreien Trans­port von Strom aufgrund eines kompli­zierten Quanten­zustand - praktisch durch eine mit Flüssig­luft kühl­bare Kupfer­oxid-Verbindung realisiert. Durch das Aufeinan­der­treffen gegeneinander verdreh­ter Material­körner ent­stehen mikros­kopische Defekte, die besonders negativ auf den Strom­transport wirken. Erstmalig erlaubt ein theore­tisch simulier­bares Modell, als Haupt­ursache die sich an den Grenz­flächen zwischen zwei Kristallkörnern sammelnde elek­trische Ladung auszu­machen. Diese Erkenntnis ermög­licht nun die gezielte weitere Opti­mierungen und somit weitere praktischen Einsatz­möglich­keiten von Hoch­temperatur-Supra­leitern.
www.nature.com/nphys/journal/vaop/ncurrent/abs/nphys1687.html - idw-online.de/pages/de/image119247, www.physik.uni-augsburg.de/exp6

Juli 2010


FORSCHUNG - eine Einführung in die Grundlagen und Anwendungen der Plasmaphysik für die gymnasialen Oberstufe haben Augsburger Physiker zusammen mit dem IPP Garching entwickelt. Die Nachfrage im Raum Augsburg-München ist groß. Mit dem Überblick, der auch erklärende Experimente zeigt, sollen die SchülerInnen ein wenig mit der 'Faszination Plasmaphysik' angestecket werden - natürlich auch im Hinblick auf die Studienwahl.
www.uni-augsburg.de/upd/2010/2010_125/

Juli 2010


Eine beeindruckende Bilanz hat der Sonder­forschungsbereich (SFB) "Kooperative Phäno­mene im Fest­körper: Metall-Isolator-Über­gänge und Ord­nung mikros­kopischer Freiheits­grade" nach 10 Forschungs­jahren: mit fast 700 Veröffent­lichungen, viele davon in inter­national renom­mierten Zeit­schriften der Physik, ist er einer der Spitzen­SFBs; für die Quali­tät der Forschung wurden Prof. Mannhardt mit dem Gott­fried Willhelm Leibniz-Preis und Prof. Vollhardt mit der Max-Planck-Medaille der DPG ausge­zeichnet. Neben der Grund­lagen­forschung wurden auch die an­wendungs­orientierten The­men aufge­griffen und Forschungs­aktivitäten verschie­dener Bereiche gebün­delt. Zusätz­lich dient das erfolg­reiche Konzept der Einbindung junger Nach­wuchs­wis­sen­schaftler und die effi­ziente Verwen­dung der Kinder­betreuungs­mittel als Modell für andere SFBs. Allge­mein­verständlich nach­zulesen sind die For­schungs­ergeb­nisse in der Broschüre "Exotische Zu­stände im Festkörper", bildlich in den mit dem PUNKT-Preis ausgezeichneten Foto­gra­phien zu be­wundern. Der erfolgreiche Abschluß mündete in das Nach­folge­forschungs­projekt Augsburg-München-Transregio "From Electronic Corre­lations to Functionality" (TRR 80).
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Dieter Vollhardt
Lehrstuhl für Theoretische Physik III
dieter.vollhardt@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49-821-598-3700

Der Forschungs­verbund FOROXID (Multi­skalen­design oxi­discher Funktions­materia­lien) be­legt mit bereits drei ange­melde­ten Patenten seinen Unter­suchungs­erfolg. Diese Materia­lien werden u.a. in der Elek­tronik, Optik, Energie­technik und Senso­rik sowie bei Magne­tismus und Kata­lyse angewandt. Zwar sei ihr Poten­tial noch nicht voll er­schlossen. Dennoch sieht Prof. Stritzker (Experi­mental­physik IV) die grund­legende Aufgabe, näm­lich die Funktions­materia­lien weiter- und auch neu zu ent­wickeln, nach drei For­schungs­jahren als er­füllt. Denn der Weg zur in­dustriel­len Um­setzung – wie bspw. leich­tere Kunststoff­linsen für Brillen, queck­silber­reduzierte Leucht­stoff­lampen, neuartigen Autoabgas-Sensoren etc. ist geebnet.
Ansprech-
partner:
Dr. Wolfgang Biegel u. Dr. Timo Körner
Anwender­zentrum Material- u. Umweltforschung
biegel@amu-augsburg.de  |  koerner@amu-augsburg.de

KUMAS (Kompetenz zentrums Umwelt e. V.) ernennt eine am An wen der zen trum Material- und Umwelt forschung (AMU) entwickelte Sonde, zum "Offiziellen Leitprojekt 2009 . Die von der Corrmoran GmbH weiter­ent­wickelte Sonde er­laubt es, die Betriebs­weise von M ll- und Bio­masse- Verbren­nungs­anlagen energe­tisch zu opti­mieren und so Kosten zu redu­zieren.
Ansprech-
partner:
Corrmoran GmbH
Sommerstr. 6
86179 Augsburg
info@corrmoran.de
Tel. +49(0)821-598-2118

Wissenschaftler des Anwender­zentrums Material- und Umwelt­forschung (AMU) arbei­ten im neuen EU-geförder­ten Projekt direkt bei der Industrie zusam­men. D.h.in produ­zierenden Unter­nehmen mit Faser­verbund­werkstoff-Leicht­bau­techno­logie werden 5 Kompetenz­büros etabliert und mit Wissen­schaftlern der Uni Augs­burg be­setzt. Diese be­gleiten als Projekt­architekten gemein­same For­schungs- und Ent­wicklungs­arbeiten. Gestar­tet haben bereits die SGL Group, der Verein Carbon Composites e. V. und die MT Aerospace AG.
Ansprech-
partner:
Dr. Wolfgang Biegel
Anwenderzentrum Material- u. Umweltforschung
biegel@amu-augsburg.de 

Das Projekt TRR 80 „Von elek­tronischen Korre­lationen zur Funk­tionalität“ zielt auf die Ent­wicklung neu­artiger Materialien, die elek­tronische Bau­elemente revolu­tionieren könn­ten. In diesen Materialen „spüren“ sich Elek­tronen gegen­seitig und bewir­ken durch ihr korrel­iertes Verhalten magne­tische, ferro­elektrische oder supra­leitende Eigen­schaften. Sie schaffen die Grund­lage für die nächste, völlig neue Gene­ration elek­tronischer Bau­elemente, die "spürbaren Ein­fluss auf unser alltäg­liches Leben haben können.", so Koordinator Prof. Mann­hardt, dessen Team gemein­sam mit der TU München zusam­men­arbeitet. Die Fördergelder betragen 8 Mio € auf zunächst 4 Jahre begrenzt. Zen­trale Projekt­bestandteile: Garchinger Neu­tronen­quelle FRM II und Ein­bindung von Dokto­randen und Studie­renden für eine forschungs­nahe Aus­bildung/ Nachwuchs­förderung.
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partner:
Prof. Dr. Thilo Kopp
Lehrstuhl für Experimentalphysik VI
opp@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3651

Physiker aus Oxford, Bonn und Augsburg (Prof. Hänggi) beantworten eine seit über hundert Jahren offene Kern­frage der moder­nen Physik, die konsistente Ein­bettung thermo­dyna­mischer Kon­zepte in die Ein­steinsche Rela­tivitäts­theorie, in der neuesten Ausgabe von "Nature Physics". Ein unschätzbarer Bei­trag zum Verstän­dnis kom­plexer natürlicher Vorgänge. Zur Lösung dieses konzep­tionellen Problems gelangen sie, indem sie die thermo­dyna­mischen Größen "fotografisch", d.h. mithilfe von sog. Licht­kegeln bestimmen. Diese vorge­schlagene "fotografische Thermodynamik" ist an sich problemlos auch auf die Allge­meine Relativitäts­theorie erweiterbar.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Hänggi
Lehrstuhl für Theoretische Physik I
hanggi@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3250

Dr. Jörn Dunkel
Rudolf Peierls Centre for
Theoretical Physics University of Oxford
jorn.dunkel@physics.ox.ac.uk

Diamant-Mosaikkristalle entwickeln Augs­burger Materialwissenschaftler zusam­men mit drei bedeu­ten­den Neutronen­forschungs­zentren. Eingesetzt in Mono­chroma­toren können die Kristal­le die bisher tage­langen Mess­zeiten um das Vier­fache verkür­zen wäh­rend sie vergleichs­weise günstig sind. Mittelfristig ver­spricht sich das Team von Prof. Stritzker, das welt­weit die führen­de Position bei der Ab­scheidung groß­flächiger Diamant­schichten aus der Gas­phase auf anders­artige Kristal­le inne­hält, auch einen star­ken wirtschaft­lichen Nutzen der Züch­tung.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Bernhard Bauer
Lehrstuhl für Programmierung verteilter Systeme
bauer@ds-lab.org
Tel. +49(0)821-598-2118

Biokompatible Material­beschichtungen zur Opti­mierung medizi­nischer Implan­tate, daran arbei­ten Ma­terial­forscher und Nano­wissenschaftler der Augs­burger Physik sowie Kern­physikern und Medizinern der TUM, LMU, Uniklinik Mannheim/ Heidelberg. Hauch­dünne anti­bakterielle, diamant­ähnliche Material­schichten werden mit leben­den Zellen präpa­riert, an­schließend werden deren Eigen­schaften mittels des neu­artigen „Biochips“ gemes­sen, um sie zu optimieren: Ziel ist, den Einfluss der Beschichtungs­materialien auf das Wachstum von Körper­zellen und Bakterien zu klären, um die Funktions­dauer medizinischer Implantate zu verlängern und die Häufigkeit nötiger Revisions­operationen zu reduzieren.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Bernd Stritzker
Lehrstuhl für Experimentalphysik IV
bernd.stritzker@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3400

Die Gültigkeit von Fluktuations­theoremen für offene quanten­mechanische Systeme belegen die Augs­burger Physiker Prof. Hänggi, Prof. Talkner und Dr. Campisi (Theoretische Physik I). Die Forschungs­ergebnisse, die im Rahmen des Exzellenz­clusters "Nanosystems Initia­tive Munich" (NIM) entstanden sind in der renom­mierten Fach­zeitschrift Physical Review Letters nachzu­lesen. Sie bilden eine wich­tige Grund­lage für die Erfor­schung viel­fältiger Nano-Sys­teme in unter­schiedlichen Bereichen wie künst­liche bio­logische Maschinen oder iso­lierte Einzel­moleküle in der medizi­nischen Diagnostik.
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partner:
Eva Seehuber, Sekretariat
Lehrstuhl für Theoretische Physik I
Eva.Seehuber@Physik.Uni-Augsburg.DE
Tel. +49(0)821-598-3250

Den kleinsten Elektro­motor der Welt konzipierte eine Arbeits­gruppe am der Theoretischen Physik I. Die Vor­richtung besteht aus einem Motor- und einem Starter-Atom, die in einem Laser­lichtring in eine elektro­magnetische Wechsel­wirkung treten. Ein­mal in Bewe­gung gesetzt läuft der Motor immer weiter, auch ohne elektro­magnetische Betrieb...allerdings nur in der reibungs­freien Quanten­welt. Wie der Motor im Detail funktioniert ist in der Fach­zeitschrift Physical Review Letters nachzulesen.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Hänggi
Lehrstuhl für Theoretische Physik I
peter.hanggi@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3249

Droht dem Handy das Aus? Mobil­telefone bestehen zu un­verzicht­baren An­teilen aus sel­tenen Metallen wie Palla­dium, Tantalum oder Indium; deren Nach­schub bald ausbleiben könnte. Das stell­ten Augsburger Umwelt­wissenschaftler, allen voran Prof. Reller (Lehrstuhl für Ressourcen­strategien/ Wissenschafts­zentrum Umwelt) fest. Nach­zulesen ist der Auf­sehen erregender Artikel "The Mobile Phone: Powerful Communicator and Potential Metal Dissipator" in der wissen­schaftlichen Zeit­schrift GAIA, - Ökologische Perspektiven für Wissen­schaft und Gesellschaft.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Armin Reller
Lehrstuhl für Programmierung verteilter Systeme
armin.reller@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3000

"Nanosystems Initiative Munich" dokumentiert, dass das Institut für Physik der Augsburger Uni ein wichtiges Standbein im Forschungsverbund ist, der aus 60 Forscher­gruppen der Fachrichtungen Physik, Bio­physik, Physika­lische Chemie, Bio­chemie, Pharma­zie, Biologie, Elektro­technik und Medizin im Großraum München-Augsburg besteht. Die Augs­burger NIM Arbeits­gruppen sind vor allem bei Prof. Hänggi, Theore­tische Physik, und Prof. Wixforth, Experimental­physik angesiedelt. Gemein­sames zentrales Ziel ist die Konzep­tion, Produk­tion und Beherr­schung einer ganzen Reihe von künst­lichen und multi­funktionalen Nano­systemen wie u.a., dass sich Infor­mationen von einem Ort zu einem anderen ohne ein vermitteln­des Medium übertragen lassen. Diese "spukhafte Fernwirkung" hatte bereits Albert Einstein theore­tisch vorhergesagt. Deren tatsäch­liches Funk­tionieren wurde später von Herrn Prof. Zeilinger, Universität Wien, bewiesen.
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partner:
Prof. Dr. Peter Hänggi
Lehrstuhl für Theoretische Physik I
Hanggi@Physik.Uni-Augsburg.DE
Tel. +49(0)821-598-3249

Prof. Dr. Achim Wixforth
Lehrstuhl für Experimentalphysik I
Achim.Wixforth@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3300

Einblicke in den Blutfluss lebender Organismen ermöglicht ein mathe­matisch-physika­lisches Gemeinschafts­projekt um Prof. Hoppe und Prof. Wixforth. Erfolg­reich wurden geeig­nete Kanal­geome­trien, akustisch ange­triebene, inte­grierte Nano­pumpen und druckgesteuerte Miniventile bereits erforscht. Es gelang, Teil­kompo­nenten soge­nannter „Biochips“ zu model­lieren und zu optimieren. Diese erlauben, kleinste Flüssigkeits­mengen in mikro- und nanostrukturierten Kana­lsystemen auf einem Chip möglichst "naturgetreu" zu bewegen. Behei­matet ist das Projekt am Kompetenz­zentrum für Innovative Techno­logien (ACIT), das die Bündelung zukunfts­orientierter inter­diszipli­närer Forschungen in Mathematik, Physik und Informatik gewährleisten soll.
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partner:
Prof. Dr. Achim Wixforth
Lehrstuhl für Experimentalphysik I
achim.wixforth@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3300

Prof. Dr. Ronald H. W. Hoppe
Lehrstuhl für Angewandte Analysis mit Schwerpunkt Numerik
hoppe@math.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-2194

Ein Quanten­sprung bei der Herstel­lung höchst miniaturisierter Bau­elemente ist laut dem Wissen­schafts­magazin "Science" den Augs­burger Physikern Stefan Thiel und Kol­legen am Zen­trum für Elek­tronische Korre­lationen und Magnetismus (EKM) in Zusam­menarbeit mit der University of Pitts­burgh gelungen. Sie hatten bereits gezeigt, dass sich an der Grenz­schicht zweier isolierender Materia­lien eine ultradünne, supra­leitende metal­lische Schicht aus­bildet und nun aus diesen Schich­ten elek­tronische Bau­elemente herstellen können, ein Durch­bruch in der Grund­lagen­forschung. Neben der Bedeu­tung für die langfristige Ent­wick­lung integrierter Schal­tungen sind diese kleinen Bau­elemen­te wissen­schaftlich span­nend, denn sie folgen nicht mehr den klas­sischen Regeln der Elek­tronik, sondern werden in ihrem Verhal­ten durch die Gesetze der Quanten­mechanik bestimmt und weisen daher kaum abschätzbares Potential auf.
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partner:
Prof. Dr. Jochen Mannhart
Lehrstuhl für Experimentalphysik VI
Jochen.mannhart@physik.uni-augsburg.de
Telefon +49(0)821-598-3651

Stefan Thiel
Lehrstuhl für Experimentalphysik VI
Stefan.thiel@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3667

Die Volkswagen-Stiftung fördert mit über 400.000 Euro ein gemein­sames Pro­jekt der Physiker Prof. Peter Hänggi (Uni Augsburg) und Prof. Lutz Schimansky-Geier (Humboldt-Uni Berlin). Ziel dieses Projektes ist die analytische und numerische Unter­suchung neuer physi­kalischer Situa­tionen, aus deren Ergeb­nissen sich Vorschläge und An­regungen zu neuen Experimenten in der physi­kalischen Bio­logie/Bio-Nano­techno­logie ab­leiten lassen werden. "Wie kann ein Bak­terium das Sonnen­licht in che­mische Energie umsetzen" - damit komplexe Vorgänge dieser Art genau ver­standen und viel­leicht ge­nutzt wer­den können, werden sie mit Com­putern modelliert und simuliert.
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partner:
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Hänggi
Lehrstuhl für Theoretische Physik I
peter.hanggi@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3249

Im Bereich der Quanten­elektronik wiesen Physiker am Augsburger Zentrum für Elek­tronische Korre­lationen und Magne­tismus (EKM) nach, dass die Magnet­feld­periode für Supra­leiter h/e be­trägt und damit dop­pelt so groß ist, wie bisher ange­nommen. Für zahl­reiche elek­tronische An­wendungen ist dies von hoher Relevanz, da kleine supra­leitende Ringe häufig in supra­leitender Elek­tronik inte­griert sind wie in schnel­len Schalter in der Daten­verar­beitung oder für supra­leitende Qubits, die als elemen­tare Bau­steine einmal für Quanten-Computer eingesetzt werden sollen.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Thilo Kopp
Zentrum für Elektronische Korrelationen und Magnetismus
thilo.kopp@physik.uni-augsburg.de
Telefon +49(0)821-598-3676

Prof. Dr. Arno P. Kampf
Zentrum für Elektronische Korrelationen und Magnetismus
arno.kampf@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3702

Die CORRMORAN GmbH, ein Gründer­team mit Dr. Barbara Waldmann, Bernhard Stöcker und Dr. David Schrupp vom An­wender­zentrum Material- und Umwelt­forschung (AMU) gewinnt den BPWSchwaben 2008 für den indus­triellen Einsatz des weiter­ent­wickelten Prototyp einer Sonde für energie­effizien­tere Müll­ver­brennung, der aus den Ergeb­nissen eines EU-geför­derten AMU-Forschungs­projekts hervor ging. Sie er­möglicht, den Kor­rosions­angriff im Kessel einer Müll­verwertungs­anlage on­line zu verfolgen. Geschäftsidee ist, diese zu­nächst als Dienst­leistung, später eventuell auch als käuf­liches Pr­odukt anzubieten.
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partner:
Dr. Barbara Waldmann
Anwenderzentrum Material- u. Umweltforschung
barbara.waldmann@physik.uni-augsburg.de
Tel. +49(0)821-598-3587

Dr. Matthias Schreck
Lehrstuhl für Experimentalphysik IV
Tel. +49(0)821-598-3401
matthias.schreck@physik.uni-augsburg.de
Tel.: +49 +821-598-
Eva.Seehuber@Physik.Uni-Augsburg.DE