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Sozial- und Politikwissenschaften


SOZIALWISSENSCHAFTEN - Unter dem Thema "Macht - Arabien - Demo­kra­tie?" veranstalteten ASKA e.V. (Alumni­verein Sozial­wis­sen­schaft­liche Kon­flikt­for­schung Augsburg) und der Lehrstuhl für Politik­wissenschaft, Friedens- und Konflikt­forschung zusammen mit Münchner Partnern eine Ta­gung zu den aktuellen Wandlungs­prozessen in Syrien und Ägypten mit Ex­perten aus beiden Ländern. Unter der Leitfrage, welche Über­legungen not­wen­dig und ziel­führend sind, um Frieden zu erwirken, wurde ins­besondere die unter­schiedliche Rolle des Militärs in den 2 Ländern be­trachtet und die Chancen für die Jugend und für die Frauen in der Region dis­kutiert.
www.uni-augsburg.de/de/upd/2012/jan-maerz/2012_016/

März 2012


 

GESCHICHTE/SOZIOLOGIE - Wie im frühneuzeitlichen Europa Kriege entstanden und geführt wurden, ist recht gut erforscht. Die Erforschung des Friedens und der Friedenskultur steckt dagegen noch in den Anfängen. Diese Lücke zu schließen, ist das Vorhaben eines Forschungsprojektes vom Institut für Europäische Kulturgeschichte (IEK), dem Institut für Europäische Geschichte in Mainz und der Staatsgalerie Stuttgart seit 2009. Jüngst erarbeiteten die beteiligten Wissenschaftler im 2. Koordinationsworkshop in Augsburg, .
www.uni-augsburg.de/upd/2011/jan-maerz/2011_041/

März 2011


Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags Reinhold Robbe plädiert beim Um­gang mit dem Soldaten­tod für eine klare Benen­nung der Reali­täten in einem Augsburger For­schungs­seminar zu sozial­wissen­schaftlicher Konflikt­forschung (Dr. Roos) und beant­wortete Fragen von Studie­renden. Angesichts der Verdrängungs­ten­denzen kommt der wissen­schaftlichen Ausei­nan­der­setzung mit dem "ungeliebten" Thema eine umso größere Bedeutung zu. Das Projekt der Augsburger Politik­wissen­schaftler "Vom Tabu zur Routine? Die Hal­tung der Exe­kutive zum Soldaten­tod“ will Umgang sowie Wirkungen des Soldaten­tods auf die poli­tische Kultur von Demo­kratien in international vergleichender Perspektive analysieren.
Ansprech-
partner:
Lehrstuhl für Politikwissenschaft/
Friedens- u. Konfliktforschung
ulrich.roos@phil.uni-augsburg.de
www.philso.uni-augsburg.de/.../politik1/mitarbeiter/roos

März 2010


Trotz der hohen gesell­schaft­lichen Rele­vanz gibt es bislang jedoch kaum Forschungen zur soge­nannten speziali­sierten ambu­lan­ten Palliativ­versorgung. In enger Kooperation mit bayer­ischen Klini­kern und Hospiz­mitarbeitern führt der Sozio­loge Prof. Dr. Werner Schneider nun die deutschlandweit erste sozialwissenschaftliche Studie zu dem Thema durch. Seine Unter­suchungen dieser neuen Versorgungs­form sollen die Voraus­setzungen für eine ziel­gerichtete Weiterentwicklung und Sicherung von Qualitäts­standards im Bereich der ambu­lan­ten Palliativ­versorgung bei Schwerst­kranken und Sterben­den schaffen.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Werner Schneider
Tel. 0821/598-5570 oder -5679
werner.schneider@phil.uni-augsburg,de

Augsburg gilt als „Friedens­stadt“ wegen dem hier geschlos­senen Reli­gions­frie­den 1555. Wissen­schaft­lich erforscht wird das Thema „Frieden u. Kon­flikte“ am Politologie-Lehr­stuhl von Prof. Weller. Ein wich­tiger Schritt, Augs­burg als Zen­trum hierfür zu etablieren, wurde mit dem Um­zug der Geschäfts­stelle der Ar­beits­gemein­schaft für Friedens- u. Konflikt­forschung nach Augs­burg getan, die die deutsche Friedens- und Konflikt­forschung vernetzen wird.
Ansprech-
partner:
Bei der AFK: Dr. Barbara Müller, afk-gf@afk-web.de
An der Uni Augsburg: Prof. Dr. Christoph Weller,
Tel. 0821-598-5591, weller@phil.uni-augsburg.de
Im Kulturamt der Stadt Augsburg:
Timo Köster, Projektleiter "Frieden und Interkultur",
Tel. 0821-324-3262, timo.koester@augsburg.de

Für den 2. Augsburger Bildungsbericht 2010 untersuchen Sozial­wissen­schaftler­Innen diverse The­men: 1. G8 - der Schüler-Fulltime-Job? Mit quantitativen und quali­tativen Erhebungs- und Auswertungs­methoden wollen die Nachwuchs­forscher den Druck unter­suchen, den G8-Fünft- und Sechst­klässler an Augs­burger Gymnasien aktuell em­pfin­den. Weitere Lehrforschungsprojekte unter­suchen die Motive / Voraussetzungen außer­schulischen Lernens, die Bachelor-Reform und das Auslands­studien­verhalten sowie die Fragen: Bil­dung aus der Spiel­konsole? Formale Bildung als gesell­schaftliche Aufstiegs­garantie? Was ist Bildung und wo findet sie statt? Ins­gesamt soll es den Studie­renden ermög­licht werden, theore­tisches Methoden­wissen praktisch anzuwenden.
Ansprech-
partner:
Laura Behrmann
Lehrstuhl für Soziologie u. Empirische Sozialforschung
laura.behrmann@phil.uni-augsburg.de


Im Auftrag der Stadt befragen Sozialforscher der Uni in der 4. großen schriftlichen Bürgerumfrage rund 9500 zufällig ausgewählte Augsburger Bürger nach ihren Bedürfnisse und Wahrnehmungen. Die Fragen lauten u.a.: Soll es in Augsburg ein Konzept für einen jährlichen autofreien Tag geben? Was erwarten Sie von der FIFA-Frauenfußball-WM 20011 für Augsburg? Was finden Sie gut/schlecht in Ihrem Stadtteil? Vorteilhaft an dieser Befragung ist die Kostengünstigkeit und Unabhängigkeit des durchführenden Instituts mit eigenständiger Ausarbeitung der Fragen. Hierzu der Projektleiter Prof. Cromm: "Geschönte Zahlen und 'gedrehte' Ergebnisse gibt es bei uns nicht. Es können auch Wahrheiten herauskommen, die für die Stadt unangenehm sind." Die Ergebnisse sollen noch vor der Sommerpause im Stadtrat vorgestellt werden.
Ansprech-
partner:
Prof. Dr. Dr. Jürgen Cromm
Tel: +49 821 598-4098
Fax: +49 821 598-4099
juergen.cromm@phil.uni-augsburg.de