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Was sind Frauenbeauftragte?

Seit 1989 gibt es gemäß dem bayerischen Hochschulgesetz an der Universität Augsburg eine zentrale Frauenbeauftragte und jeweils eine Fakultätsfrauenbeauftragte. Ihre Aufgaben sind im Bayerischen Hochschulgesetz (Fassung vom 23.5.2006) folgendermaßen definiert:

"Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und berücksichtigen diese als Leitprinzip; sie wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." (BayHSchG, Art. 4., Abs.1, Satz 1)

"Frauenbeauftragte achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; sie unterstützen die Hochschulen in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe nach Abs.1." (BayHSchG, Art. 4., Abs.2, Satz 1)

Die Universitätsfrauenbeauftragte gehört seit 2006 der Erweiterten Hochschulleitung und den Ständigen Kommissionen als stimmberechtigtes Mitglied an. Im Universitätsrat ist sie beratend tätig. Die für die Fakultät gewählte Frauenbeauftragte ist stimmberechtigtes Mitglied im Fakultätsrat und den Berufungsausschüssen.

Langfristiges Ziel der Arbeit ist eine geschlechterrepräsentative Stellenbesetzung auf allen Qualifikations- und Beschäftigungsstufen in den verschiedenen Bereichen der Universität. Die Universität soll ein Ort werden, der für Frauen und Männer gleichermaßen attraktiv ist, sei es als Ort des Lernens oder als Arbeitsstätte.