Suche

Vom Umgang mit Leistungsheterogenität – Innovationen im (Mathematik-) Unterricht auf systemischer Ebene (Prof. Dr. Volker Ulm)


Die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre fachbezogenen Fähigkeiten stellt eine wesentliche Herausforderung für schulischen Unterricht dar. Daraus ergibt sich die Frage, wie Unterricht gestaltet sein sollte, damit er die Entwicklung des Denkens aller Schülerinnen und Schüler sinnvoll fördert. Um am Beispiel des Faches Mathematik hierfür Ideen zu gewinnen, werden zwei grundlegende Begriffe beleuchtet: mathematisches Denken und Lernen.

Auf dieser Basis wird das Modell der Lernumgebungen begründet und es werden fachdidaktische Folgerungen für Unterrichtsmethodik und für Aufgaben im Mathematikunterricht gezogen.

Es genügt nicht, dass Fachdidaktik derartige Konzepte für den Unterricht entwickelt und theoretisch fundiert. Sie sollten auch im Bildungssystem und im Schulalltag wirksam werden. Impulse, wie dies gelingen kann, lassen sich aus Theorien der Systemkybernetik gewinnen, die sich mit Innovationen in komplexen Systemen befassen. Damit werden konkrete Strategien für systemische Weiterentwicklungen des alltäglichen Unterrichts in der Schule abgeleitet und begründet.

Hier finden Sie eine Audio-Aufzeichnung des Vortrags.

 

Zur Homepage von Prof. Dr. Volker Ulm (seit Wintersemester 2013/14 an der Universität Bayreuth)