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Ringvorlesung "Que(e)r durch alle Diszplinen" im WS 2017/18 Geschlecht(er) - Sprache - Sexualität(en)


Nachdem bei der ersten Queeren Ringvorlesung bereits unterschiedliche fachliche Perspektiven den Blick auf queere Themen geöffnet haben, soll nun das Thema der Kommunikation von und über Geschlechter und Sexualitäten im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen. Wie wird Geschlecht sprachlich konstruiert? Wie werden Geschlechterrollen abseits der Norm sprachlich, aber auch medial, verhandelt? Welche Rolle spielen auch und gerade die neuen Medien bei der Thematisierung von Sexualität(en)? Wie lassen sich diskriminierende Sprachverwendungen entlarven und wie sähe eine gerechte(re) Sprache aus?

Das Einnehmen einer queeren Perspektive auf diese und weitere Fragen ermöglicht dabei nicht nur, Personen und Themen der LSBTTIQ*-Community sichtbarer zu machen. Vielmehr sollen im Rahmen der Queer Studies neben der Thematisierung von Inhalten jenseits heteronormativer Sexualitäts- und Geschlechterkonstruktionen gesellschaftliche Praktiken und die dahinter stehenden Kategorien selbst hinterfragt werden. Sprache, sei sie mündlich oder schriftlich, in all ihren medialen Ausprägungen ist hierbei ein bedeutender Faktor. 

Die Ringvorlesung findet i.d.R. zweiwöchig, mittwochs von 11.45 Uhr bis 13.15 Uhr in HS III statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Studierende finden weitere Informationen auf der entsprechenden Digicampus-Seite.

Programm:

15. November 2017
Exakt neutral – Wie wir geschlechtsspezifische Benachteiligung in der Arbeitswelt verhindern können
Eva Marie Pörnbacher (Augsburg)

29. November 2017
Queere Impulse zur Professionalisierung von (MINT) Lehrer*innen
Florian Cristobal Klenk (TU Darmstadt)

13. Dezember 2017
Zwischen Biologie und Kultur: Aktuelle Ansätze der Geschlechterforschung in den Naturwissenschaften
Sigrid Schmitz (HU Berlin)

10. Januar 2018
Transgender Peopleof Colour Autobiographies: The Lady Chablis'
Hiding my Candy and A. Revathi's The Truth About Me
Christine Vogt-William (Universität Augsburg)

17. Januar 2018
Alle heißt nicht Jede*r. Warum der Feminismus nicht ohne die Kategorie der "Frau" auskommt
Alexandra Manzei (Universität Augsburg)

24. Januar 2018
Geschlecht(er) und Sexualität(en) in Film und Fernsehen – Zur Normalisierung und Exotisierung "des_der Anderen"
Ann Kristin Augst (Universität Augsburg)