Durch die Veränderungen der gesellschaftlichen, politischen und beruflichen Rolle der Frauen haben diese auch einen Anspruch darauf, in männlichen Formulierungen nicht länger nur "mitgemeint" sein, sondern auch selbst sprachlich in Erscheinung treten. Diskutiert wird über die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern schon lange, in den letzten Jahren jedoch nicht nur in Kreisen der Frauenbewegung sondern - oft genug kontrovers - in der breiten Öffentlichkeit. Die folgenden Informationen sollen mit dem Thema vertraut machen und Hilfen bei sprachlichen Hürden bieten.
Sprachliche Gleichbehandlung - Organisationsrichtlinien
(Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung vom 23. Dez. 2003)
Freundlich, korrekt und klar: Bürgernahe Sprache in der Verwaltung
(Quelle: Bayer. Staatsministerium des Innern)
Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern
(hrsg. vom Bundesverwaltungsamt - Bundesstelle für Büroorganisation und Bürotechnik)
Gendersprache: Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit; Texte - Bilder - Veranstaltungen
(Hrsg: IG Metall Vorstand FB Organisation und Personal Gender Mainstreaming)
Marlis Hellinger, Christine Bierbach: Eine Sprache für beide Geschlechter; Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch
( herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993)
Gleichstellungsgerechte Sprache mit anderen Augen betrachtet
(Quelle: Frauenbüro der Stadt Mainz)