Teilprojekte des Clusters
Eine gute IT-Basis arbeitet für die Benutzer geräuschlos im Hintergrund und lässt ihn IT als unkompliziertes und zuverlässiges Werkzeug erfahren, das seine tägliche Arbeit erleichtert und die Konzentration auf seine Kernaufgaben als Studierender, als Wissenschaftler und Lehrender oder als Verwaltungsmitarbeiter erlaubt.
Die vier Teilprojekte des Schwerpunkts „Leistungsfähige IT-Basis“ wollen daher durch integrierte Betriebsstrukturen und -strategien die Grundlage schaffen, um die Qualität und Zuverlässigkeit der IuK-Dienste nachhaltig zu erhöhen und allen Angehörigen der Universität (u.a. auch den anderen IuK-Anbietern) eine optimale technische Arbeitsumgebung und bedarfsorientierte Services bereitzustellen. Das gesamte IT-Leistungsspektrum der Universität Augsburg soll sich auf eine stabile, sichere und benutzerfreundliche Grundversorgung stützen können. Dazu verfolgen die Teilprojekte einerseits technische Ziele wie die Einführung eines Identity-Management-Systems und eines campusweiten Netzwerk-Dateisystems (Campus-Filesystem) oder wie die universitätsweite Vereinheitlichung der technischen Lösungen in den Bereichen Namensdienste, E-Mail, Netzüberwachung und Zertifikate. Andererseits soll durch die Bildung von IuK-Servicegruppen eine Reorganisation von Strukturen, Abläufen und Betriebsstrategien zur effizienten Dienstleistungserbringung erreicht werden.
Charakteristisch für die Arbeit im Cluster ist der bereichsübergreifende Ansatz. Er resultiert aus der langjährigen Kooperation zwischen dem Rechenzentrum, den IT-Abteilungen der zentralen Einrichtungen und den DV-Betreuern der Fakultäten. Darüber hinaus werden auch regelmäßig Erfahrungen mit anderen Hochschulen ausgetauscht. Die Arbeit dieses Clusters ist daher stark geprägt von der Einbeziehung aller Betroffenen im Rahmen von universitätsinternen Arbeitsgruppen und der Beteiligung an hochschulübergreifenden Arbeitskreisen. Zunächst wurden für die einzelnen Arbeitsbereiche eigene Anforderungskataloge formuliert, um für die Evaluierung möglicher Produkte eine transparente Entscheidungsgrundlage zu haben. Die entworfenen Konzepte wurden vor der Umsetzung zur Diskussion gestellt und die Teststellungen einem breiten Benutzerkreis zur eigenen Erprobung überlassen.