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Robert Wehn
Die Installation von Windows mit WARIKO basiert auf den Bordmitteln des unbeaufsichtigten Windows Setup. Dazu wird nach der Abfrage der Installations-Optionen mit "diskpart.exe" (Bestandteil von Vista und Windows PE2.X) die Festplatte partitioniert und dann die von Microsoft für das jeweilige Betriebsystem vorgesehene unbeaufsichtigte Installation gestartet.
Für die Installation wird das normale Setup von WindowsXP SP3 mit einer Antworddatei unattemd.txt verwendet. In dieser Datei sind lediglich alle Optionen gesetzt, damit alle Benutzereingaben übersprungen werden. Einzige wirkliche Anpassung dabei ist der Eintrag der Seriennummer (Stammt vom Campus Agreement), Name "Rechenzentrum", Organisation "Universitaet Augsburg" und der zuvor per DNS ermittelte eigene Computername. Außerdem wird noch ein Bereich [GuiRunOnce] so angepasst, dass nach der Fertigstellung des Setups ein Skript die Konfiguration nach dem Windows Setup startet.
Zum Einbinden der Treiber werden zusätzliche Optionen in der Datei unattend.txt
dynamisch erzeugt: Im Bereich [Unattended] wird die Option "DriverSigningPolicy=Ignore"
und OEMPnPDriversPath=<PFAD> benötigt, damit die erkannten und nach c:\drivers kopierten
*.inf-Treiber verwendet werden. Wird zusätzlich ein Festplattencontroller-Treiber
benötigt, der von XP nicht unterstützt wird, legt WARIKO einen Bereich [OEMBootFiles]
an, den mindestens auf eine Datei TXTSETUP.OEM und die passsende *.inf und *.sys verweist
und einen verweis in [MassStorageDrivers] an, damit der Treiber während des Setups aktiv ist.
Mit diesen Anpassungen kann Windows XP z.B. auch auf Rechnern verwendet werden, die die Intel
SATA-AHCI oder SATA-Raid Controller im BIOS aktiviert haben.
Für die Installation wird das normale Setup von Vista Enterprise SP1 mit einer Antworddatei unattemd.xml verwendet. In dieser Datei sind lediglich alle Optionen gesetzt, damit alle Benutzereingaben übersprungen werden (Systemsprache de-DE, Laufwerlsbuchstabe c und NTFS auf der ersten Partition der ersten Platte verwenden, "Windows Vista ENTERPRISE" als Variante auswählen). Einzige wirkliche Anpassung dabei ist der Name "Rechenzentrum", die Organisation "Universitaet Augsburg" und der zuvor per DNS ermittelte eigene Computername. Außerdem wird die unattemd.xml so angepasst, dass nach der Fertigstellung des Setups ein Skript die Konfiguration nach dem Windows Setup startet.
Zum Einbinden der Treiber werden zusätzliche Optionen in der Datei unattend.txt
dynamisch erzeugt: Die Treiber werden in c:\drivers kopiert, und deshalb ein
entsprechender Eintrag erzeugt. Da VISTA im gegensatz zu XP auch alle
Unterverzeichnisse nach passenden Treibern durchsucht, reicht dieser eine Eintrag.
Eine integration von Controllertreibern während des Setups ist momentan nicht
möglich, da schon das Bootsystem WinPE2 auf dem gleichen VISTA-Kern basiert, also
das Laufwerk bei nicht unterstützten Controllern von WARIKO gar nicht verwendet
werden kann. Kennt WinPE die Treiber, ist er auch in VISTA enthalten.
Nach dem Windows Setup soll das System noch konfiguriert werden. Dafür wurden vor dem Neustart des Systems aus der WindowsPE Boot-Umgebung noch Dateien kopiert die nach dem Windows Setup benötigt werden. Diese befinden sich in c:\Uni-Augsburg\wariko2. Ausserdem wird zum ausführen der Installationsscripre Active Perl nach c:\perl kopiert und ein Pfad auf c:\perl\bin gelegt. Die für die Hardware geeigneten Treiber werden in Unterverzeichnissen von c:\Drivers abgelegt.
Nach der Fertigstellung des eigentlichen Windows Setups und einem oder mehrerer Neustarts startet ein script die Konfiguration des Systems. Dafür wird ein Perl-Script gestartet, das alle folgenden Anpassungen übernimmt: