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Vorgehensweise und Grundsätze


Ziel dieses Teilprojektes ist es, durch organisatorische, technische und andere begleitende Maßnahmen den Aufwand für die Betreuung der Arbeitsplatzrechner deutlich zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen mit dem PC für alle Hochschulangehörigen nachhaltig zu verbessern.

Vorgehensweise

Das Teilprojekt hat seine Arbeit mit der Gründung einer Projektgruppe im Januar 2006 aufgenommen. Aufgrund des umfangreichen und bereichsübergreifenden Themengebiets gehören ihr u.a. Mitarbeiter des Rechenzentrums sowie der DV-Abteilungen der Verwaltung und der Universitätsbibliothek, die DV-Betreuer der Fakultäten und Zentralen Einrichtungen sowie die in der Beschaffung, Inventarisierung und Entsorgung tätigen Verwaltungsmitarbeiter an. Zur Bearbeitung der einzelnen Themenbereiche (Teilprojekte AP1 bis AP7) wurden aus diesem mehr als 25 Personen umfassenden Projektteam heraus acht spezialisierte Arbeitsgruppen (AG) gebildet:

  • AG Hardware
  • AG Softwarelizenzen
  • AG Windows (Erst-)Installation
  • AG Linux (Erst-)Installation
  • AG Inventarisierung
  • AG IT-Support
  • AG Knowledge-Management
  • AG Schulung

Diese Arbeitsgruppen bearbeiten selbständig die ihnen übertragenen Arbeitsgebiete. Sie haben zur Aufgabe, alle Handlungsfelder ihres Themengebiets aufzuzeigen und die sich daraus ergebenden technischen Lösungen und organisatorischen Maßnahmen zu definieren, in einer engen Kooperation untereinander abzustimmen und die Umsetzung zu begleiten. In der ersten Sitzung wurde von den Mitgliedern jeweils aus ihrem Kreis ein Arbeitsgruppenleiter gewählt, der für die Kommunikation zur Teilprojektleitung (Sitzungsprotokolle, Weiterleitung von Ergebnissen, Statusberichte) sowie für die Abstimmung mit anderen AGs verantwortlich ist. Zur inhaltlichen Koordination und Teilprojekt-Steuerung sowie zum Erfahrungsaustausch über die Arbeit in den AGs finden monatlich gemeinsame Workshops der Leiter dieser Arbeitsgruppen und der Teilprojektleitung statt. Zudem wird den AG-Leitern die Teilnahme an einer auf diese Zielgruppe zugeschnittenen, internen Weiterbildung zur Moderation und Leitung von Arbeitsgruppen angeboten. Bei Bedarf werden entsprechende Experten aus anderen Arbeitsgruppen oder Fachgebieten in die Sitzungen der Arbeitsgruppen eingeladen.

Grundsätze

Übergreifend über alle Handlungsfelder hat das Projektteam die folgenden grundsätzlichen Rahmenbedingungen definiert:

  • Die Mitte der neunziger Jahre festgelegte Aufgabenverteilung zwischen Rechenzentrum, Fakultäten und Zentralen Einrichtungen bleibt grundsätzlich bestehen. Danach ist das Rechenzentrum für den Aufbau und den Betrieb einer geeigneten fakultätsübergreifenden IT-Infrastruktur zuständig, während die Fakultäten und Zentralen Einrichtungen ihre IT-Ausrüstung in Eigenverantwortung beschaffen und betreuen.
  • Diese dezentralen Betreuungsaufgaben sollen auch zukünftig von den DV-Betreuern wahrgenommen werden, die in der Regel den Fakultäten und Zentralen Einrichtungen unterstellt sind.
  • In einigen kleineren Bereichen wird die Betreuung – in Ermangelung eines eigenen DV-Betreuers – derzeit durch Studentische Hilfskräfte, Sekretärinnen oder Wissenschaftliche Mitarbeiter neben ihrer eigentlichen Tätigkeit übernommen. Das Projektteam hat es sich demgegenüber zum Ziel gesetzt, dass jeder ITS-Kunde einen offziell benannten (und auch handelnden) DV-Betreuer als Ansprechpartner hat.
  • Die Beschaffung, der Betrieb und die Verwaltung der Rechner sollen nach hochschulweit einheitlichen Verfahren erfolgen. Ausnahmen sollen möglich sein, aber auf besonders gelagerte Ausnahmefälle beschränkt sein.
  • Den Kern der aufzubauenden technischen Infrastruktur zur Unterstützung von Endanwendern und deren Arbeitsplatzgeräten bilden ein hochschulweites Identity-Management und Campus-Filesystem sowie der Installationssupport für die Betriebssystemplattformen Windows XP (zukünftig Vista) und Unix/Linux. Ein Installationssupport für andere Betriebssystemplattformen (z.B. Mac OS) ist (zumindest derzeit) wegen der geringen Nutzerzahlen an der Universität Augsburg nicht vorgesehen.