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Markus Kohle


Theorie des erzählenden Spiels

Spiele können Geschichten erzählen. Daran kann spätestens seit Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts kein Zweifel mehr bestehen. Ziel des Projekts ist es, die mitunter problematische Kombination aus Spiel und Narration zu analysieren.

Da sich das Spiel durch die in ihm stets erforderliche Interaktion grundsätzlich von anderen narrativen Ausdrucksformen unterscheidet, muss bei der Untersuchung erzählender Spiele ein besonderer Blick auf die Eigenheiten des Spiels gerichtet werden. Untersucht werden daher mit den Methoden der Game Studies zuerst Spiele als eigenständige Kunstform. Erst die funktional-strukturale Analyse des Spiels kann dann die Grundlage bilden für eine an strukturalistischen und kognitivistischen Erzähltheorien ausgerichtete Erforschung des Zusammenwirkens von Spiel und Narration. Eine Sonderstellung nimmt hier die Untersuchung emergenten und prozedural generierten Erzählens als besondere Herausforderung der aktuellen Erzähltheorie ein.

 

Kontakt: markus.kohle@gmx.net