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Carina Hartmann


Lehrerprofessionalität im Bereich der historischen Perspektive des Sachunterrichts (Arbeitstitel)

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, anhand einer quantitativen Quasi-Längsschnittuntersuchung Entwicklungsverläufe der Lehrerprofessionalität in Bezug auf historisches Lernen aufzuzeigen. Dabei stehen die neben dem fachdidaktischen Wissen auch motivationale Orientierungen und Überzeugungen als Indikator für die Professionalität der (angehenden) Grundschullehrkräfte sowie das Zusammenspiel dieser Facetten der Lehrerprofessionalität im Fokus der Studie. Das forschungsleitende Erkenntnisinteresse zielt zum einen auf die Ausprägung dieser Aspekte und zum anderen auf die Veränderung im Laufe der Berufsbiographie. Eine weitere Frage richtet sich auf den Einfluss institutioneller Bedingungen. Die Studie orientiert sich an einem empirisch- quantitativen Design mithilfe von Fragebögen.

Insgesamt bewegt sich die Untersuchung in einem empirisch wenig erforschtem Gebiet. Es ist allgemein festzuhalten, dass die historische Perspektive des Sachunterrichts der Grundschule bislang sowohl von der Sachunterrichts- als auch von der Geschichtsdidaktik lediglich periphere Aufmerksamkeit erhält. Auch aus diesem Grund liegen hier nur wenige empirische Untersuchungen vor, wobei sich der Großteil der in der Primarstufe durchgeführten Studien zudem auf Schüler(innen) und weniger auf Lehrpersonen richtet. Der Professionalität von Lehrer(inne)n und die Auswirkung dieser Professionalität auf das Unterrichten kommt jedoch eine große Bedeutung zu, wie nicht zuletzt die COACTIV-Studie empirisch für das mathematisch-naturwissenschaftliche Lernen nachweisen konnte (Kunter et al. 2011).

Gefördert wird die Untersuchung durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes (ab 01.02.2015).

Kontakt: http://www.philso.uni-augsburg.de/lehrstuehle/grundschuldid/mitarbeiter_innen/hartmann/