Kommunikationsverhalten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund außerhalb der Schule. Eine Analyse mit Fokus auf Zweitspracherwerb unter besonderer Berücksichtigung schulischer und beruflicher Perspektiven (Arbeitstitel)
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in Deutschland schulisch weniger erfolgreich als ihre autochtonen Altersgenossen. Unter den Faktoren, die darauf Einfluss haben, sind Sprachkompetenzen in der deutschen Sprache hervorzuheben.
Vor dem Hintergrund, dass Deutsch nicht nur in der Schule gelernt wird, setzt sich die Arbeit als Ziel, das Kommunikationsverhalten und die sprachliche Praxis von Jugendlichen mit Migrationshintergrund außerhalb der Schule zu erfassen. Des Weiteren soll die Bedeutung von Sprachkompetenzen für die schulische und berufliche Perspektive erläutert werden. Dabei wird insbesondere das Potenzial fokussiert, das in außerschulischen Aktivitäten hinsichtlich des Deutscherwerbs bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund steckt. Es ist anzunehmen, dass sich daraus Ansätze zur Erweiterung und Nutzung des Potenzials ableiten lassen, die sowohl die Schule (insbesondere die Ganztagsschule) als auch das Elternhaus entlasten könnten.
Gefördert durch die Hans Böckler-Stiftung, Promotionsstipendium im Rahmen des Promotionskollegs „Heterogenität und Bildungserfolg“
Zur ausführlichen Projektbeschreibung auf den Seiten des Promotionskollegs „Heterogenität + Bildungserfolg".