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Stefan Geiger


Der liturgische Vollzug im "Spielfeld" von Personalität und Ekklesiologie (Arbeitstitel)

 

Was ist Liturgie? Was tun wir, wenn wir Liturgie feiern? Diese Fragestellungen bilden die Leitgedanken zum fundamentalliturgisch angelegten Promotionsprojekt, das sich der liturgiewissenschaftlichen Thematik aus philosophischer und theologisch-systematischer Perspektive annimmt. Die Frage nach dem Standort der Liturgie soll in der Begründung einer liturgischen Theologie beantwortet und damit Liturgie als systematische Disziplin innerhalb des theologischen Fächerkanons verortet werden. Der Glaube, einerseits als rationales Erfassen und Erkennen der Glaubensinhalte (fides quae), bedarf andererseits notwendig seines leiblich-konkret-rituellen Ausdrucks (fides qua) und umgekehrt. Erkannter Glaube und Glaubensausdruck sind aufeinander verwiesen. Dies soll in einer umfassenden liturgisch-theologischen Anthropologie begründet werden, in welcher der Mensch als Person – und damit notwendig dialogisch und relational verfasst – verstanden wird. In dieser phänomenologischen Spur der Personalität kann der Mensch in seinem Person-sein als Sein im Vollzug verstanden werden. Liturgischer Vollzug als Dimension einer personalen (bzw. doxologischen) Ontologie ist dem Menschen als Person somit wesentlich.

 

Kontakt: stefan.geiger@kthf.uni-augsburg.de

Wiss. Hilfskraft an der Professur für Liturgiewissenschaft: http://www.kthf.uni-augsburg.de/prof_doz/prakt_theol/gregur/mitarbeiter/Geiger_Stefan/