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Valérie Berner


Familiale Prozessbedingungen. Analyse familialer Prozessbedingungen des Bildungserfolgs von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und/oder niedrigem sozio-ökonomischen Status (Arbeitstitel)

Internationale und nationale Vergleichsstudien wie PISA, IGLU oder TIMSS verweisen auf eine enge Koppelung des Bildungserfolgs von Schüler(inne)n und deren sozialer wie kultureller Herkunft, wobei sich im internationalen Vergleich diese Koppelung in Deutschland als besonders eng erweist. Während diese Koppelung zwischen den genannten strukturellen Herkunftsmerkmalen und dem Bildungserfolg mittlerweile gut belegt ist, bestehen größere theoretische, empirische und praktische Forschungsdefizite hinsichtlich der dafür verantwortlichen Prozesse.

Diese Defizite werden mit dem vorliegenden Promotionsprojekt unter Schwerpunktsetzung auf familiale Prozessbedingungen des Schulerfolgs adressiert. Betrachtet werden soll, neben der sozialen, kommunikativen und kulturellen Praxis der Familie, auch die motivationale Praxis, die hier als ein neues Konstrukt der familialen Prozesse eingeführt wird.

Grundlegendes Ziel ist die Fokussierung auf das kausale Wechselspiel zwischen elterlicher Unterstützungspraxis und individuellen Lernprozessen und Leistungsergebnissen der Schüler(inne)n, wodurch Aussagen zur Entwicklung von Bildungsdisparitäten ermöglicht werden.

Gefördert durch die Hans Böckler-Stiftung, Promotionsstipendium im Rahmen des Promotionskollegs Heterogenität und Bildungserfolg.

Zur ausführlichen Projektbeschreibung auf den Seiten des Promotionskollegs "Heterogenität&Bildungserfolg".