Bildungsentscheidungen zwischen Schule und Elternhaus. Kritische Interaktionssituationen in Kommunikationssituationen zwischen Lehrern des deutschen Bildungssystems und Eltern aus der Gruppe russischsprachiger Migrant(inn)en (Arbeitstitel)
Bildungserfolg und Heterogenitätsmerkmale, wie z.B. ein Migrationshintergrund, weisen in Deutschland einen deutlichen negativen Zusammenhang auf. Eltern spielen in Bezug auf die Bildungskarriere ihrer Kinder als einflussreiche Entscheidungsinstanz eine maßgebliche Rolle. Vor allem Eltern nichtdeutscher Herkunft sind dieser Aufgabe oftmals nur unzureichend gewachsen.
Im Mittelpunkt dieses Promotionsvorhabens steht die Gruppe russischsprachiger Migranten, die eine der größten Migrantengruppen Deutschlands bildet. Dieses Forschungsprojekt nimmt die Schnittstelle Schule-Elternhaus in den Blick. Ziel ist es bisher ungenutzte strukturelle, soziale und kulturelle Ressourcen aus dem familiären Kontext besagter Migrantengruppe zu identifizieren, die Kommunikations- und Interaktionssituationen zwischen Schule und Elternhaus optimieren könnten. Das Promotionsprojekt ist im Projektfeld „Ebene des familiären Kontexts – Bildungsentscheidungen zwischen Schule und Elternhaus“ verortet. Es sollen Handlungsempfehlungen für Kommunikationssituationen zwischen Lehrern und Eltern der im Mittelpunkt stehenden Migrantengruppe abgeleitet werden, die in Beratungssituationen sowie in der Lehrerausbildung Verwendung finden könnten.
Gefördert durch die Hans Böckler-Stiftung, Promotionsstipendium im Rahmen des Promotionskollegs Heterogenität und Bildungserfolg.
Zur ausführlichen Projektbeschreibung auf den Seiten des Promotionskollegs "Heterogenität&Bildungserfolg".