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Franz Meier


La perception des normes textuelles, communicationnelles et linguistiques en écriture journalistique : une contribution à l’étude de la conscience linguistique des professionnels des médias écrits québécois

Untersuchungsgegenstand ist das Sprachbewusstsein dreier Berufsgruppen (Hochschullehrer für journalistisches Schreiben, Korrektoren und Kolumnisten), die im Umfeld der Quebecer Printpresse tätig sind. Der Terminus Sprachbewusstsein bezeichnet dabei „die zentrale interne Steuerungsinstanz unseres gesamten Sprachverhaltens, [deren] verhaltenssteuernde Funktion [sich] aus dem Zusammenspiel bestimmter Wissens- und Bezugselemente [ergibt]“ (Cichon 1998: 37). Die Arbeit fokussiert auf jene im Sprachbewusstsein verankerten Sprachauffassungen, die die befragten Personen als eine Norm, also als eine „erlebte Verpflichtung“ (Gloy 1993: 45) beim journalistischen Schreiben empfinden. Das Zusammenwirken von textuellen, kommunikativen und sprachlichen Normen wird dabei mittels der Wahrnehmung, die die Berufsgruppen von diversen redaktionellen Vorgaben haben, untersucht. Die Arbeit soll zu einem besseren Verständnis der journalistischen Sprachverwendung beitragen und basiert auf einer qualitativen Untersuchung eines Korpus von insgesamt 39 halboffenen und leitfadenorientierten Tiefeninterviews.

 

Cichon, Peter (1998), Sprachbewußtsein und Sprachhandeln. Romands im Umgang mit Deutschschweizern, Wien, Braumüller.

Gloy, Klaus (1993), « Sprachnormforschung in der Sackgasse? Überlegungen zu Renate Bartsch, ‘Sprachnormen: Theorie und Praxis’ », Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, vol. 115, no 1, p. 30-65.