Unterichtsorientierungen/-handeln von Lehrkräften. Analyse der Unterschiede zwischen Schulklassen und Lehrkräften hinsichtlich der Unterrichtsorientierungen und des konkreten Unterrichtshandelns in Zusammenhang mit Migrationshintergrund und soziökonomischem Status (Arbeitstitel)
In Deutschland ist ein deutlicher Zusammenhang von Bildungserfolg und Heterogenitätsfaktoren, wie beispielsweise soziale Herkunft und Migrationshintergrund, festzustellen, der zuungunsten der Schüler(innen) ausfällt, die solche Heterogenitätsmerkmale aufweisen. Diese unterschiedlich ausgeprägten Koppelungen von Heterogenität und Bildungserfolg sollen innerhalb des Promotionsvorhabens, unter genauerer Betrachtung der vermittelnden Unterrichtsorientierungen und -merkmale, sowie deren Interaktion mit individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler(innen) differenziert untersucht werden. Das Promotionsprojekt ist im Projektfeld „Unterschiede zwischen Schulklassen und Lehrkräften im Umgang mit und in der Auswirkung von Heterogenität“ des Promotionskollegs verortet. Mittels dieses Projekts sollen wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, die dabei helfen, die Wahrscheinlichkeit auf Bildungserfolg von Schüler(inne)n mit Migrationshintergrund und/oder geringem sozioökonomischen Status zu steigern.
Gefördert durch die Hans Böckler-Stiftung, Promotionsstipendium im Rahmen des Promotionskollegs Heterogenität und Bildungserfolg
Zur ausführlichen Projektbeschreibung auf den Seiten des Promotionskollegs "Heterogenität&Bildungserfolg".