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Gottes Substanzialität und Veränderlichkeit


Titel Gottes Substanzialität und Veränderlichkeit. Interfakultäres Religionsphilosophisches Seminar
Dozent(in) Prof. Dr. Thomas Schärtl, Prof. Dr. Thomas Marschler, Prof. Dr. Uwe Meixner, Prof. Dr. Uwe Voigt, Prof. Dr. Christian Schröer
Termin Freitag, 20.04.12 & 15.06.12 Augsburg; 11.05.12 & 06.07.12 München; jeweils 14:30 – 19:00 Uhr
Gebäude / Raum wird noch bekannt gegeben
Anmeldung Anmeldung über Digicampus oder per Mail: thomas.schaertl@kthf.uni-augsburg.de

Die Veranstaltung, die gemeinsam mit der Hochschule für Philosophie und der LMU in München blockweise durchgeführt wird, ist Teil des so genannten „Analytic-Theology“-Projekts und der daraus hervorgegangenen Cluster-Initiative. Das Kolloquium, das in Seminarform durchgeführt wird (und für das entsprechend den einschlägigen Prüfungsordnungen auch Leistungspunkte erworben werden können), befasst sich mit einem wichtigen Teilaspekt der „Divine-Attributes“-Diskussionen. Im Fokus steht dabei die Substanzialität und Unveränderlichkeit Gottes.

  Im Seminar wird die Thematik durch Vergleich und Konfrontation von Klassikertexten aus dem Bereich der Analytischen Religionsphilosophie, Theologiegeschichte und Systematischen Theologie der Gegenwart erarbeitet. In systematischer Hinsicht wurden seit geraumer Zeit Anfragen an die Unveränderlichkeit Gottes gestellt: Gerade theologisch scheint Gottes Unveränderlichkeit eine Hürde darzustellen, wenn man von einem mit-leidenden und in der Welt handelnden Gott auszugehen versucht. Umgekehrt scheinen – im Horizont klassischer Metaphysik – die Ewigkeit und Vollkommenheit Gottes seine Veränderlichkeit auszuschließen. Das Seminar versucht, die Argumente der verschiedenen ‚Lager‘ zu formulieren und kritisch gegeneinander abzuwägen. Leitende Hilfe bietet dabei die präzise Methodik analytischer Philosophie und Ontologie.

  Ziele: Einführung in Spezialfragen der Gotteslehre; Problemaufweise in der Vermittlung theologischer und philosophischer Gotteslehre; Vertrautheit mit Klassikertexten der analytischen Religionsphilosophie und systematischen Theologie zur Frage der Substanzialität und Unveränderlichkeit Gottes; Kenntnis philosophischer Argumentationstopoi in der theologischen Gotteslehre.

  Methode: Vorbereitete Lektüre und Diskussion klassischer und moderner Klassiker; Präsentationen und Referate; „Expertengespräche“.

Die Literatur zum Seminar wird in Digicampus eingestellt; die Literaturauswahl erfolgt in Absprache mit

den Dozenten/innen an der HfPhil und der LMU München. Thematisiert werden Texte von K. Barth,

W. Pannenberg und J. Moltmann; von Open Theists wie G. Boyd und J. Sanders; von klassischen

Theologen wie Thomas von Aquin und Petrus Aureoli; von neo-klassischen Analytischen Religions-

philosophen wie E. Stump und B. Leftow.