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Historismus in Bayern


 

Titel Historismus in Bayern
Dozent(in) Dr. Stefan Lindl; Dr. Stefan Hartmann
Termin Do 10.00-11.30 Uhr, 14-tägig, ab 25.10.
Gebäude / Raum 2128, Gebäude D
Anmeldung

Digicampus (falls Sie keinen Zugang haben, informieren Sie sich per Mail bei: Stefan.Hartmann@phil.uni-augsburg.de)

Inhalt der Lehrveranstaltung

Historismus in Bayern’ ist ein uneindeutiger Titel. Kunsthistoriker assoziieren mit dem Begriff ‚Historismus’ etwas völlig anderes als Historiker. Deswegen wird er aus diesen beiden Perspektiven beleuchtet, um ihn in einen Gesamtzusammenhang fachlicher sowie europäischer Dimension einordnen zu können. In der Tat liegt der Schwerpunkt dieser Übung auf dem kunsthistorischen Historismus. Dazu gehören einerseits die Theoretiker dieses Historismus wie Heinrich Hübsch, Eugène Viollet-le-duc, John Ruskin, Alexander von Heideloff und Richard Wagner, andererseits die Objekte, die Architektur an sich.
Bei der Architektur und ihrer Ausstattung wird der Schwerpunkt auf bekannten und weniger bekannten Gebäuden in Bayern liegen. Der Bogen reicht hier von den „Märchenschlössern“ Ludwigs II. bis zum Rathaus von Illertissen. Selbstverständlich erfordert die adäquate kunsthistorische Verortung auch bei der Werkbetrachtung einen europäischen Vergleichshorizont.

empfohlene Literatur
Otto Oexle; Jörn Rüsen (Hg.), Historismus in den Kulturwissenschaften. Geschichtskonzepte, historische Einschätzungen, Grundlagenprobleme, Köln; Weimar; Wien 1996.

O. Oexle, Krise des Historismus - Krise der Wirklichkeit. Wissenschaft, Kunst und Literatur, 1880 – 1932, Göttingen 2007.
H. Hübsch, In welchem Style sollen wir bauen? urn:nbn:de:bsz:16-diglit-16319
John Ruskin, The Seven Lamps of Architecture: http://www.gutenberg.org/files/35898/35898-h/35898-h.htm

 

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