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Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen. Eine diskurs- bzw. dispositivanalytische Untersuchung von mediopolitischen und alltagsschulischen Diskursen (Arbeitstitel)



Beteiligte Personen

Julia Schneider, Diplom-Pädagogin (Promovendin)

Prof. Dr. Werner Schneider (Erstbetreuer)


Kurzbeschreibung

Negative Schlagzeilen zur Lage von Schule und Bildung in Deutschland haben, insbesondere im Anschluss an die viel beachteten PISA-Studien, inflationäre Ausmaße erreicht. In diesem Zusammenhang stehen Schulen in sog. „sozial benachteiligten Stadtteilen“ unter besonderer Beobachtung.

In fachwissenschaftlichen und bildungspolitischen Diskursen sowie in der medialen Berichterstattung finden Alarmbegriffe wie „Brennpunktschulen“, „Restschulen“, „Risikoschüler“ etc. häufige Verwendung, wobei die institutionellen und individuellen Probleme ursächlich zumeist in der sozialen und ethnischen Herkunft der Schüler/innen verortet werden. In diskurs- bzw. dispositivanalytischer Perspektive sollen Diskurse über Schulen und Diskurse in Schulen genauer analysiert werden. Die Forschungsfrage, wie sich der Zusammenhang von diskursiven Wissensformationen und der schulischen Alltags- und Deutungspraxis von Lehrer(nne)n an sog. „Brennpunktschulen“ gestaltet, steht dabei im Zentrum. Neben einer Analyse von Presseartikeln und mehrwöchigen Phasen der Teilnehmenden Beobachtung an Schulen werden teilnarrative und leitfadengestützte Interviews mit Lehrer(inne)n, Schulleiter(inne)n und Sozialarbeiter(inne)n geführt und ausgewertet.


Ausführliche Projektbeschreibung

(in Bearbeitung)