Promotionskolleg
leiste_unten

Suche

Sprach- und Kommunikationspraxis von Jugendlichen mit Migrationshintergrund außerhalb der Schule. Eine Analyse mit Fokus auf Potenziale für den Zweitspracherwerb (Arbeitstitel)



Beteiligte Personen

Marie Horstmeier, M.A. (Promovendin)

Prof. Dr. Martina Rost-Roth (Erstbetreuerin)


Kurzbeschreibung

Die Gestaltung der Zeit außerhalb der Schule, insbesondere mit Blick auf Kommunikation und Potenziale zur Entwicklung von zweitsprachlichen Kompetenzen, ist bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund bislang in der Forschung noch weitgehend unberücksichtigt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es deshalb, die angesprochene Lücke, wenn auch aufgrund der Komplexität der Problematik nur in einem bestimmten Rahmen, zu füllen.

Über Leitfadeninterviews mit narrativen Elementen werden außerschulische Aktivitäten eruiert von 25 Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die eine Mittelschule besuchen bzw. vor Kurzem besucht haben. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Sprachpraxis und die eigene Einschätzung der Jugendlichen zu Mehrsprachigkeit, zielsprachlichen Kompetenzen und Perspektiven auf weitere schulische und berufliche Bildung. Darüber hinaus wird die Beherrschung der deutschen Sprache mittels eines Deutschtests erhoben. An die Analysen anknüpfend sollen Möglichkeiten zum Ausbau des Potenzials für Sprachförderung im außerschulischen Bereich eröffnet werden. Eine Bedeutung der Ergebnisse für die Ganztagsschule ist denkbar.


Ausführliche Projektbeschreibung

Den Überblick über das Dissertationsprojekt finden Sie hier (als PDF) zum Download.