Das strukturierte Promotionsprogramm richtet sich an Doktorand(inn)en, deren Dissertationsvorhaben im Themenfeld 'Heterogenität und Bildung' angesiedelt sind und zeichnet sich durch eine spezifische Profilierung aus. Zum einen ist es interdisziplinär angelegt und schließt neben fachwissenschaftlichen auch fachdidaktische Disziplinen ein (Erziehungswissenschaft, Psychologie, Sozio-logie, Grundschulpädagogik/-didaktik, Deutsch als Zweit-/Fremdsprache und seine Didaktik). Zum anderen handelt es sich um ein fakultätsübergreifendes Programm, das den an der philosophisch-sozialwissenschaftlichen Fakultät und der philologisch-historischen Fakultät Promovierenden offensteht.
Inhaltliche Klammer ist der thematische und empirische Fokus auf 'Hetero-genität' im Kontext von Bildung. In dem Zusammenwirken von Fachwissen-schaften und Fachdidaktiken liegt das besondere Potential, die Ergebnisse der Forschungsarbeiten für die Professionalisierung der Lehrer(innen)bildung und die Bildungspraxis fruchtbar zu machen. Aus diesen Aspekten resultieren die für das Promotionsprogramm charakteristischen Profilmerkmale:
Mit seiner Struktur und Profilierung zielt das Promotionsprogramm auf die Förderung und Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren durch ein eigens zu diesem Zweck entwickeltes Studien-/Betreuungsprogramm, das über die bislang gängige Praxis der Einzelbetreuung hinausgeht und die Doktorand(inn)en in ihrem Promotionsprozess bestmöglich unterstützt, um den oftmals genannten Schwierigkeiten (wie bspw. Isolation) entgegenzuwirken. Bei der Auswahl aus der Angebotsstruktur können sich die Promovend(inn)en an ihrer fachlichen Herkunft und dem verfolgten Promotionsprojekt, den daraus resultierenden spezifischen Bedürfnissen und Interessen sowie dem je anvisierten beruflichen Tätigkeitsfeld orientieren.
Das Programm bietet gegenüber einer herkömmlichen Promotion