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Multivariate Klassifikation extremer Niederschlags- und Abflussereignisse in den nordhemisphärischen Mittelbreiten und modellbezogene Abschätzungen für das 21. Jahrhundert (bereits abgeschlossen)


Im Themenfeld des ‚Globalen Klimawandels’ ist von besonderem Interesse, inwieweit Eigenschaften gerade extremer Witterungsereignisse sich in den nächsten Jahrzehnten ändern werden. Starkniederschläge sind ein prominentes Beispiel. Regional können sich dabei kleinräumige Differenzierungen ergeben, die aus Resultaten grobmaschiger Globaler Klimamodelle (General Circulation Models/ GCM, Abstand der Gitternetzpunkte mehrere 100 km) nur indirekt abzuleiten sind. Die Ableitung regionaler Niederschläge aus großräumigen Modelldaten (sogenanntes Downscaling) ist daher insofern kritisch zu betrachten, als die Beziehung zwischen regionalem Niederschlag (Größenordnung Mitteleuropas und kleiner) und Großwetterlage (d.h. Luftdruckverteilung im kontinentalen Maßstab) zeitlich starkem Wandel unterliegt. Folglich und im Unterschied dazu ist die Aussonderung von Fronten und Konvektivlagen, in ihren regionalen bis lokalen Dimensionierungen Hauptausgangspunkt dieses Projekts: Der grundsätzliche Vorteil kann darin liegen, dass Wetterfronten und Konvektionsphänomene räumlich ähnlich ausgedehnt sind wie vom resultierenden Niederschlag und Abfluss betroffene Räume. Darauf aufbauend soll mittels Daten des ozeangekoppelten GCM ECHAM 4 (Hamburg) eine konsistentere Abschätzung der Niederschlagsverhältnisse des 21. Jahrhunderts resultieren.

Projektbeteiligte