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Projektübersicht


  • Partizipatives Gebäudemanagement

  • HöhenZug Prof. Arne Friedmann Dr. Oliver Korch ()
    Die Vegetation des Zugspitzplatts setzt sich aus Krummholzgesellschaften der obersten subalpinen Stufe, Rasengesellschaften der alpinen Stufe sowie Schutt-, Schneetälchen- und Felsspaltengesellschaften der subnivalen Stufe zusammen. „HöhenZug“ befasst sich im Rahmen des Verbundprojekts „Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen – Erfassung mittels Höhengradienten (KLIMAGRAD)“ mit der Frage, welche Auswirkungen klimatische Veränderungen auf das Untersuchungsgebiet haben. Hierzu wurde im Sommer 2009 mit einer umfassenden Kartierung begonnen, die im weiteren Projektverlauf kontinuierlich ergänzt werden wird. Weiter sollen standortökologische Untersuchungen durchgeführt sowie durch die Errichtung von Dauerbeobachtungsflächen ein langfristiges Monitoring der Vegetationsdynamik im Untersuchungsgebiet begonnen werden.

  • KLIWEX-MED: Klimawandel und Extremereignisse im Mediterranen Grossraum Dr. Elke Hertig Prof. Dr. Jucundus Jacobeit ()
    Im Rahmen des Forschungsprojekts KLIWEX-MED sollen die regionalen Ausprägungen des Klimawandels anhand diverser Klimaparameter im mediterranen Großraum detailliert untersucht und die Unsicherheiten der prognostizierten Änderungen in einem probabilistischen Sinne quantifiziert werden. Dazu stehen seit neuestem Ensemblesimulationen mit verschiedenen globalen Klimamodellen und einem hoch auflösenden regionalen Klimamodell (REMO) zur Verfügung, welches neben der Emission von Treibhausgasen auch die Landnutzungsänderungen als klimarelevante Aktivität des Menschen berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk des Forschungsvorhabens liegt auf Extremereignissen wie Starkniederschläge, Stürme, Hitzeperioden und Dürre. Die Erfassung von Extremereignissen und ihren Veränderungen in einem wärmeren Erdklima ist eine besondere Herausforderung, weil Beobachtungsdaten nur punktuelle und lückenhafte Informationen liefern und Klimamodelle häufig Defizite bei der Simulation von Extremereignissen aufweisen. Aus diesem Grunde werden verschiedene Wege beschritten, die Veränderlichkeit der Extremereignisse abzuschätzen: (1) direkt aus den globalen und regionalen Klimamodellsimulationen; (2) indirekt über statistische Transferfunktionen, die auf der Verbindung zu großskaligen Zirkulationsmustern und Wetterlagen basieren; (3) indirekt über einen Wettergenerator, der auf der Grundlage physikalischer und stochastischer Gesetzmäßigkeiten aus den Klimamodellen lokale Extremereignisse ableitet. Diese verschiedenen Ansätze sollen im Projekt im räumlichen und saisonalen Kontext verglichen werden.