Bodennahe
Feinstaubkonzentrationen
haben nachgewiesenermaßen eine erhebliche
gesundheitliche Relevanz und sind sowohl von den jeweiligen
Emissionen als auch von den lokalen sowie großräumigen
meteorologischen und witterungsklimatologischen Rahmenbedingungen
abhängig.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die potenziellen
Auswirkungen des prognostizierten zukünftigen Klimawandels auf die
lokalen Feinstaubkonzentrationen zu untersuchen, um damit eine
wichtige Grundlage für feinstaubrelevante Planungs- und
Entscheidungsprozesse bereitzustellen.
Auf der Grundlage von rezenten
Beobachtungsdaten liegen zwar Erkenntnisse zu den quantitativen
Zusammenhängen zwischen lokalen meteorologischen und
großskaligen
zirkulationsdynamischen Parametern einerseits und lokalen
Feinstaubkonzentrationen andererseits vor, eine Übertragung dieser
Zusammenhänge auf die Projektionen aus Klimamodellsimulationen zur
Abschätzung möglicher zukünftiger Tendenzen der
Feinstaubbelastung
wurde aber – insbesondere für Deutschland – bisher nicht
systematisch durchgeführt.
Im Rahmen des Forschungsprojektes erfolgt daher zunächst die
quantitative
Verknüpfung zwischen meteorologisch-witterungsklimatologischen
Einflussgrößen und lokalen Feinstaubkonzentrationen in
Bayern auf
der Grundlage von Beobachtungs- bzw. Reanalysedatensätzen unter
Verwendung verschiedener methodischer Vorgehensweisen des sogenannten
statistischen Downscalings. Nach erfolgter Validierung dieser
statistischen Modelle werden ausgewählte geeignete
Verfahrensansätze
auf Kontroll- und Szenarienläufe verschiedener globaler
Klimamodelle
übertragen, um Aussagen zu möglichen klimawandelbedingten
Veränderungen der Feinstaubkonzentrationen in Bayern im Verlauf
des
21. Jahrhunderts abzuleiten.
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Projektbeteiligte