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Projektübersicht


  • Self-healing

  • SEMPRO Florian Lautenbacher (Programmierung verteilter Systeme)

    In Zeiten dynamischer Marktveränderungen müssen insbesondere Unternehmen, die in elektronische Wertschöpfungsnetzwerke eingebunden sind, schnell ihre Geschäftsprozesse anpassen oder gar restrukturieren können. Instrumente der traditionellen Prozessmodellierung und -optimierung erscheinen, um dieser Anforderung zu entsprechen, nicht ausreichend bzw. teilweise auch gar nicht geeignet. Die Gründe hierfür sind, dass die Anforderungen nach einer dynamischen (schnellen), flexiblen (Varianten im Sinne unterschiedlicher Prozessergebnisse, um bspw. kundenindividuelle Lösungen zu ermöglichen) und einer unter ökonomischen Aspekten effizienten Generierung bzw. Anpassung existierender Abläufe im Unternehmen verlangen. Traditionelle Ansätze zum Prozess(re)design besitzen jedoch i. d. R. einen hohen Anteil an manuellen Tätigkeiten. Diese sind zum einen bedingt durch die Modellierungstechniken selbst sowie zum anderen auch durch den hohen Kommunikations- und Abklärungsbedarf aufgrund einer unterschiedlich verwendeten Terminologie.

    Zur Lösung beitragen kann hier aus unserer Sicht eine höherer Automatisierungsgrad, d. h. eine (teil)automatische Erstellung und Anpassung von Prozessmodellen, die mit Hilfe von Web Services ausführbar sind. Diese Zielsetzung liegt dem DFG-Projekt SEMPRO zugrunde. Dabei soll durch die Semantisierung von Prozessbeschreibungen (genauer: einzelner Prozess-aktionen) und der zur Prozessausführung notwendigen Web Services eine (teil-) automatische Planung von Prozessen (Komposition von Prozessaktionen) ermöglicht werden.

    Konkret wird deshalb ein eigener Planungsalgorithmus (SEMPA - SEMantic-based Planning of Activities) entwickelt, mit Hilfe dessen für ein definiertes Problem eine automatisierte Komposition von Prozessaktionen zu ausführbaren Prozessmodellen erfolgen kann. Diese Modelle können als Menge zulässiger Lösungen für ein gegebenes Problem in Form von Aktivitäten (nach der UML-Nomenklatur) zurückgegeben werden. Die untenstehende Abbildung verdeutlicht hierbei die Zusammenhänge und spezifiziert die verwendeten Begriffe. Hier soll der Planungsalgorithmus für das (fachlich) definierte Problem – basierend auf einer semantischen Beschreibung der Anwendungsdomäne (Ontologie) und der Beschreibung verfügbarer Prozessaktionen (PA) in einer Bibliothek – die Erstellung ausführbarer Prozesse unterstützen.

    Im Rahmen des Projektes SEMPRO erschienen unter anderem die folgenden Publikationen:
    SEMPA - Ein Ansatz des Semantischen Prozessmanagements zur Planung von Prozessmodellen
    Semantic Business Process Modeling - Benefits and Capability
    Semantic-based Planning of Process Models

  • AgilPro - Agile Prozesse im ERP-Umfeld Prof. Dr. Bernhard Bauer (Programmierung verteilter Systeme)

    AgilPro:

    Ziele dieses Projekts sind die Entwicklung einer Methodologie und eines Kernsystems für die Spezifikation, die Simulation, das Deployment und die Abarbeitung agiler Geschäftsprozesse und ihre Einbettung in bestehende oder proprietäre ERP-Systeme. Dafür wird ein schlankes und innovatives Prozessintegrationsframework entworfen, um die Brücke zwischen datenorientierten ERP-Systemen und den funktionsorientierten Prozess-Engines durch eine prozessorientierte Sicht zu schlagen. Um dies zu erreichen wird eine Modellierungsumgebung implementiert, in welcher die Modellierung der IT sowohl graphisch als auch per Domain-Specific-Language (DSL) aus verschiedenen Sichten stattfinden kann. Abgerundet wird dieses Projekt durch Fallstudien, in welchen die gewonnenen Erkenntnisse evaluiert werden. AgilPro ist im Internet zu finden unter www.agilpro.de.

    AgilPro: Modellierung, Simulation und Ausführung agiler Prozesse

    AOM:

    Im Rahmen des Projektes Java Workflow Tooling wurde ein Ansatz entwickelt, um beliebige EMF-basierte Modelle um Aspekte zu erweitern. Dies ist nur ein Beispiel unserer Forschung im Bereich der aspekt-orientierten Modellierung.

    JWT:

    Weitere Informationen dazu siehe die offizielle Projektseite unter www.eclipse.org/jwt.

    Links:
    Geschäftsprozesse ausführen mit Eclipse JWT
    Projektbezogener Blog

  • IT Servicezentrum - Infrastruktur für elektronisches Publizieren - Teilprojekt Bilddatenarchiv Dr. Thomas Stöber (Programmierung verteilter Systeme)
    Die Universitätsbibliothek stellt für die an der Universität bislang verteilt vorliegenden Sammlungen von Bilddaten eine einheitliche technische Infrastruktur bereit. Durch diese Infrastruktur werden die Nachteile der dezentralen Datenhaltung hinsichtlich Sichtbarkeit, Hosting und Sicherheit der Daten überwunden. Der Fokus liegt dabei auf Bilddaten (Photographien, Videodaten und anderen Graphikdateien), die in erster Linie für eine interne Nutzung beispielsweise innerhalb der Pressestelle oder einer Einrichtung bestimmt sind. Die zu schaffende technische Infrastruktur soll es Universitätsangehörigen ermöglichen, vorhandene Bilddaten sicher zu archivieren und komfortabel zu verwalten.

  • OntMT Dr. Stephan Roser (Programmierung verteilter Systeme)
    Today, model-driven development is getting more sophisticated and is used for modeling enterprises and developing application systems. To develop more and more complex systems efficiently, the trend is to intelligent infrastructure services. Since current interoperability solutions operate essentially at a syntactical level, technologies have to be developed enabling interoperability based on middleware, and development platforms have to be enriched with machine-understandable semantics. The 'Ontology-based Model Transformation’ project will contribute to these challenges by lifting syntactical metamodel description into ontologies.

  • BP2WS Prof. Dr. Bernhard Bauer (Programmierung verteilter Systeme)

    BP2WS:

    BP2WS bringt mit den Themenkomplexen Model Driven Architecture (MDA) und Web Services zwei der vielversprechendsten Ansätze zusammen, welche die Investitionssicherheit in Softwareprojekte für Unternehmensanwendungen verbessern sollen. Es wird ein durchgängiges, MDA-basiertes Vorgehensmodell entwicklet, das den gesamten Prozess von der Anforderungsaufnahme und Geschäftsprozessmodellierung bis hin zu einer service-orientierten Implementierung umfasst. Das Vorgehensmodell wird dabei um, für die Abstraktionsebenen der MDA spezifische, Modellierungskonventionen und Transformationsregeln zwischen den Modellen ergänzt. Neben der Implementierung dieser Ergebnisse wird deren Anwendung anhand von Fallbeispielen gezeigt.

    MDA-based CBPs:

    Für Unternehmen ist es ein kritischer Erfolgsfaktor mit den ständigen Veränderungen ihrer Geschäftsbeziehungen durch anpassungsfähige Geschäftssysteme und Wertschöpfungsketten Schritt zu halten. Hierzu werden Verfahren, Methoden und Infrastrukturen zur Unterstützung einer durchgängigen Modellierung von Geschäftsprozessen benötigt, die Änderungen an auf der Geschäftsebene definierten Geschäftsprozesse ermöglichen und wohldefinierte (und möglicherweise stark automatisierte) Modelltransformationen und Verfeinerungen bis auf die Ebene von Informations- und Kommunikationstechnologiesysteme bereitstellen. In diesem Projekt werden Modelltransformationen basierend auf der modellgestützten Architektur spezifiziert, mit Hilfe derer service-orientierte IT-Modelle aus unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessbeschreibungen abgeleitet werden können. Ein Schwerpunkt liegt in der Berücksichtigung der unterschiedlichen Repräsentation von Geschäftsprozessen in den verschiedenen Modellierungssprachen wie ARIS (Architecture of Integrated Information Systems) oder BPDM (Business Process Definition Metamodel). Zur Zeit wird einen Prototyp für eine automatisierte Transformation von ARIS zu BPDM implementiert.

    Wf-Codegen

    Das Workflow-Codegeneration Framework unterstützt Modellierer in der Transformation von graph-basierten Modellierungssprachen (wie z.B. JWT oder BPMN) in block-basierte Sprachen (wie Teile von BPEL).
    Wf-Codegen beinhaltet bereits Adapter für AgilPro sowie den IBM Rational Software Modeler (RSM), kann aber auch an andere Modellierungstools beliebig angepasst werden.
    Wf-Codegen ist ein SourceForge - Projekt und wurde auf DSM 2007 vorgestellt.

  • Callas Prof. Dr. Elisabeth Andre ()
    The CALLAS Integrated Project aims to design and to develop a multimodal architecture which will include emotional aspects in order to support applications in the new media business scenario with an “ambient intelligence” paradigm.

  • ecircus Prof. Dr. Elisabeth Andre ()
    eCIRCUS will develop a new approach in the use of ICT to support social and emotional learning within Personal and Social Education (PSE). This will be achieved through virtual role-play with synthetic characters that establish credible and empathic relations with the learners. To attain this, eCIRCUS investigates educational role-play using autonomous synthetic characters and involving the child through affective engagement, including the use of standard and highly innovative interaction mechanisms.

  • Cube-G Prof. Dr. Elisabeth Andre ()
    The objective of the joint German-Japanese project is: 1. To investigate how to extract culture-specific behaviours from corpora, 2. To develop an approach to multimodal behaviour generation that is able to reflect culturespecific aspects, and 3. To demonstrate the model in an application scenario for coaching cross-cultural communication skills