Obwohl der Aids-Problematik in den letzten Jahren weniger Aufmerksamkeit zuteil wurde, ist der Virus aufgrund der hohen Zahl an Opfern, die er fordert, weiterhin als bedrohlich einzustufen. Insbesondere gilt dies für Afrika. Dort gelten Millionen Menschen als direkt oder indirekt betroffen. Daher muss die Aids-Thematik auch im theologischen Kontext Berücksichtigung finden.
Die klassischen Beiträge der katholischen Kirche beruhen jedoch einzig auf individualethischen Zugängen, welche meines Erachtens aufgrund der spürbaren wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Auswirkungen der Erkrankung zu kurz greifen. Mit Fokussierung auf den kongolesischen Raum möchte ich die afrikanische Kultur selbst - und zwar über den individualethischen Horizont hinaus - zu Lösungsstrategien bezüglich der Aids-Problematik befragen.
Meine Dissertation gliedere ich in drei Teile. Nach Darstellung der Aids-Situation im Kongo werde ich die bisherigen Antwortversuche seitens der Kirche und seitens der Gesellschaft skizzieren, um anschließend unter Berücksichtigung des afrikanischen Kulturgutes Ansätze zum effektiveren Umgang mit der Epidemie entwickeln zu können.
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