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"Ich gönne mir das Wort Gott" (A. Maier): Schriftsteller unserer Zeit vor der Gottesfrage


Für einige Jahrzehnte galt die ernsthafte literarische Auseinandersetzung mit der Gottesfrage in der zeitgenössischen Literatur als Tabu. Vor allem - in weitesten Sinne - affirmative Annäherungen an die christliche Religion trugen den Verdacht des ästhetisch Minderwertigen: „schlechtes Stilprinzip, wenn man religiös wird“ (G. Benn)

Seit etwa 20 Jahren gilt das Tabu nicht mehr. Zahlreiche SchriftstellerInnen schreiben „in neuer Unbefangenheit“ über eigene und gesellschaftliche religiöse Prägung, über Konfession, über die Gottesfrage. Ziel der zu erstellenden Studie ist es, dieses Phänomen auf breiter Ebene zu dokumentieren und zu deuten, sowie eine kritisch reflektierte Zuordnung zur Rede von der „neuen Religiosität“ in unserer Gesellschaft. Schließlich gilt es, die theologischen und religionspädagogischen Herausforderungen des Phänomens herauszuarbeiten. Wo liegen Chancen, wo Grenzen der Rezeption?

Publikation: Georg Langenhorst: „Ich gönne mir das Wort Gott“. Annäherungen an Gott in der Gegenwartsliteratur. Herder-Verlag: Freiburg/Basel/Wien 2009.

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