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Projektübersicht


  • Die neuere Entwicklung des systematischen Gnadentraktates

  • Familia Dei - Katholisches Kirchenverständnis auf dem Weg [Arbeitstitel]

  • Ethik des Nichtwissens Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl ()
    Nichtwissen erscheint aus wissenschaftstheoretischer und -soziologischer Sicht in verschiedenen Formen: als vermeidbares Nichtwissen, als spezifisches Nichtwissen (als Vorstufe künftigen Wissens), als irreduzibles Nichtwissen und als unerkanntes Nichtwissen. In diesem Projekt wird es um das legitime Nichtwissen gehen, denn im bisherigen Nichtwissensdiskurs blieben dessen Existenzrecht und moralische Dignität unterbelichtet. Das Recht auf Nichtwissen theologisch-ethisch positiv zu begründen, ist das Anliegen des Forschungsvorhabens.

  • Ariane Schroeder: "Prädiktive Gendiagnostik und theologische Ethik des Nichtwissens. Eine aktuelle Bedarfsanzeige". ()
    Am klassischen Beispiel der prädiktiven Brustkrebsdiagnostik als gendiagnostisches Untersuchungsverfahren wird die Problematik des Nichtwissens und das Recht auf Nichtwissen ethisch-theologisch thematisiert.
    Der Ratsuchende wird im Bereich der prädiktiven Diagnostiken mit vielfach ungesicherten Wissensbeständen konfrontiert, auf die er gestützt durch die ihm zugesprochene Patientenautonomie antworten soll. In Verbindung mit der in der Moderne vollzogenen Transformation der Gefahrenwahrnehmung in Risikowahrnehmung und der Unschärfe der kategorialen Begriffsunterscheidung von "gesung/ krank", welche die prädiktive Gendiagnostik mit sich bringt, wird von einer Verantwortungsüberlastung des Patienten ausgegangen.
    Auf diesem Hintergrund wird das Recht auf Nichtwissen als eine unerlässliche Konkretisierung und Ergänzung des in der medizinischen Ethik fest etablierten informed consent - Postulates dargestellt.

    Weitere Informationen

  • "Ich gönne mir das Wort Gott" (A. Maier): Schriftsteller unserer Zeit vor der Gottesfrage Prof. Dr. Georg Langenhorst (Didaktik des katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik)
    Für einige Jahrzehnte galt die ernsthafte literarische Auseinandersetzung mit der Gottesfrage in der zeitgenössischen Literatur als Tabu. Vor allem - in weitesten Sinne - affirmative Annäherungen an die christliche Religion trugen den Verdacht des ästhetisch Minderwertigen: „schlechtes Stilprinzip, wenn man religiös wird“ (G. Benn)

    Seit etwa 20 Jahren gilt das Tabu nicht mehr. Zahlreiche SchriftstellerInnen schreiben „in neuer Unbefangenheit“ über eigene und gesellschaftliche religiöse Prägung, über Konfession, über die Gottesfrage. Ziel der zu erstellenden Studie ist es, dieses Phänomen auf breiter Ebene zu dokumentieren und zu deuten, sowie eine kritisch reflektierte Zuordnung zur Rede von der „neuen Religiosität“ in unserer Gesellschaft. Schließlich gilt es, die theologischen und religionspädagogischen Herausforderungen des Phänomens herauszuarbeiten. Wo liegen Chancen, wo Grenzen der Rezeption?

    Publikation: Georg Langenhorst: „Ich gönne mir das Wort Gott“. Annäherungen an Gott in der Gegenwartsliteratur. Herder-Verlag: Freiburg/Basel/Wien 2009.

  • Comics und Religion Prof. Dr. Th. Hausmanninger (Christliche Sozialethik)
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