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Handbuch literarischer Texte im Religionsunterricht


Seit der „anthropologischen Wende“ im Religionsunterricht werden dort Texte der autonomen Literatur eingesetzt, doppelt kritisch beäugt: von Seiten der Literaturdidaktik (Vorwurf „Verzweckung“) wie von Seiten theologischer Orthodoxie („Verwässerung der Offenbarung“). Das Handbuch soll erstmals in systematischer Perspektive die Entwicklung aufzeigen, wann, warum, wozu und wie solche Texte aufgenommen wurden. Die historische Vergewisserung dient dabei der Erarbeitung einer Kriteriologie zum sinnvollen, chancenreichen und kompetenzorientierten Einsatz literarischer Texte im Religionsunterricht in interdisziplinärer und fächerübergreifender Perspektive. Anhand von lyrischen wie narrativen Texten aus der unmittelbaren deutschsprachigen Gegenwartsliteratur soll daraufhin exemplarisch verdeutlicht werden, in welchen thematischen Zusammenhängen, in welchem didaktischen Gesamtrahmen und mit welchen Methoden literarische Texte den Religionsunterricht entscheidend bereichern können.

Publikation: Georg Langenhorst: Literarische Texte im RU: Ein Handbuch für die Praxis. Herder-Verlag: Freiburg u.a. Februar 2011.