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Zwischen Selbstverständlichkeit und Schweigen – Die Rolle der Frau im frühen Manichäismus


In der Dissertation „Zwischen Selbstverständlichkeit und Schweigen – Die Rolle der Frau im frühen Manichäismus“ sind, ausgehend von der umfangreichen Quellenlage, insbesondere der koptischen und griechischen literarischen sowie nicht-literarischen Texte, die Funktionen der Frauen als Electae und Katechumeninnen in manichäischen Gemeinden vor dem Hintergrund der spätantiken Gesellschaft untersucht worden. Dazu wurden die manichäische Rezeption der neutestamentlichen und frühchristlichen Frauenbilder sowie die verschiedenen Konzeptionen der Weiblichkeit im manichäischen Mythos miteinbezogen.

Im Rahmen des Promotionsprogramms Historische Wissenschaften der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften wurde die Arbeit von Prof. Dr. Gregor Weber, Lehrstuhl für Alte Geschichte, und Prof. Dr. Gregor Wurst, Lehrstuhl für Kirchengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Alten Kirchengeschichte und der Patrologie, betreut.

Seit März 2010 hat die Brigitte und Martin Krause-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft das Projekt für 2 ½ Jahre durch ein Promotionsstipendium gefördert.