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Mandatszuteilungen bei Verhältniswahlen: Mathematisch-statistische Probleme der proportionalen Repräsentation.


Es sollen Mandatszuteilungsmethoden untersucht werden, mit denen nach den Grundsätzen einer proportionalen Repräsentation errechnet wird, wie viele Sitze eines politischen Gremiums auf die Beteiligten entfallen. Ziel sind quantitativ-mathematische Aussagen, inwieweit eine Mandatszuteilungsmethode mit den jeweils gültigen politischen Rahmenbedingungen und verfassungsrechtlichen Vorgaben harmoniert. Dies betrifft einerseits Verhältniswahlsysteme, in denen am Ende einer Wahl die Stimmenergebnisse proportional in Mandatszahlen verrechnet werden, und andererseits Zuteilungsprobleme wie beim Europäischen Parlament, bei dem die Sitzkontingente für die Mitgliedsstaaten „degressiv proportional“ zu den Bevölkerungszahlen ausfallen sollen. Für diese Fragestellungen sollen mathematische Modelle und geschlossene Formeln entwickelt werden. Die theoretisch hergeleiteten Aussagen sollen anhand empirischer Daten auf ihre Aussagekraft überprüft werden.

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