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Identitätskonstruktion und Identitätbewahrung durch Sprache


Die Sprache gehört zu den wichtigsten kognitiven und kommunikativen Instrumenten des Menschen, das zur Identifizierung und Kategorisierung seiner selbst bzw. von anderen eingesetzt wird. Im Zuge der Globalisierung gerät die traditionelle Rolle von Sprache als nationales Identitätssymbol zunehmend in Opposition einerseits zu transnationalen Identitätskonstrukten gebunden an einen Superlekt (im Sinne einer transnational verbindlichen lingua franca) sowie andererseits zu regionalen Identitätskonstrukten innerhalb von Sprachgemeinschaften bzw. soziolektalen Identitätskonstrukten, die über Sprachgemeinschaften hinausreichen können. Für den romanischen Sprachraum ergibt sich daraus ein Konfliktpotential, das in verschiedenen Perspektiven untersucht wird.

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