Kunst und Theorie, Poesie und Poetologie, Lyrik und Neurophysiologie: Das auffälligste Charakteristikum im Profil des Berliner Lyrikers, Essayisten und Übersetzers Durs Grünbein ist die enge Verschränkung zwischen dichterischer Praxis und theoretischer Reflexion, in der literarische Traditionsräume überschritten und um natur- und kulturwissenschaftlich ausgerichtete Perspektiven erweitert werden. Zugleich kommentiert Grünbein die eigene ästhetische Entwicklung mit Selbstdistanz und begrifflicher Präzision. Im Zentrum des Bandes stehen drei Themengebiete, die in exemplarischen Einzelstudien untersucht werden. 1. Grünbein im Literaturbetrieb, 2. Literatur, Musik und Geschichte, 3. Dialog mit den Wissen-schaften. Ziel ist es, aus der Perspektive verschiedener Disziplinen (Biologie, Germanistik, Geschichte, Italianistik, Komparatistik, Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie und Physik) die Vielfalt der ästhetischen Positionen eines Autors zu bestimmen, der sich selbst zwischen Kultur und Wissen immer wieder neu bestimmt.
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