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Italienische Sprachgeschichte


Inhaltlich unterscheidet sich die Sprachgeschichte von ihren Vorgängern dadurch, dass die neuere italienische Sprachgeschichte ab 1800 eine wesentlich stärkere Berücksichtigung findet, also die Entwicklung des Italienischen zu einer voll funktionstüchtigen Nationalsprache unter Einbeziehung aktueller Entwicklungstendenzen und der zahlreichen traditionellen wie neueren Sprachkontaktsituationen. Damit kann das Buch den Bedürfnissen der gegenwärtigen italianistischen Hochschullehre besonders gut gerecht werden. Denn diese setzt zwar Grundkenntnisse der älteren Sprachstufen (auch bei Lehramtsstudenten) voraus, doch spielt die Verbindung von Sprache, Identität und Kultur (nicht zuletzt im Rahmen neu geschaffener und noch zu schaffender Studiengänge wie Italienstudien) eine immer größere Rolle. Insofern kann und sollte eine Geschichte der italienischen Sprache, die für ein möglichst breites Publikum konzipiert ist, unbedingt auch die Verbindung zwischen Sprache und Kultur betonen und die zahlreichen von Italien ausgehenden geistesgeschichtlichen Stimuli ebenso erfassen, wie grundlegende Faktoren der inneren und äußeren Sprachgeschichte. Einem solchen Konzept stellt sich das vorliegende Projekt auch durch die Behandlung von Entwicklungsetappen der italienischen Textsortengeschichte sowie der Geschichte der italienischen Schreibkultur.

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