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Schulkultur, Geschlechtersegregation und Mädchensozialisation

Die Studie "Schulkultur, Geschlechtersegregation und Mädchensozialisation" wird seit 2002 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und ist an das Forschungsschwerpunktprogramm "Bildungsqualität von Schule: Fachliches und fächerübergreifendes Lernen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in Abhängigkeit von schulischen und außerschulischen Kontexten" (BIQUA) assoziiert. Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden setzt sich zusammen aus den beiden Mitarbeiterinnen Verena Schurt (Dipl. Päd.) und Wiebke Waburg (Dipl. Soz.) sowie studentischen Hilfskräften (Studienrichtungen [Elementar-]Pädagogik; rechnerorientierte Statistik und Datenanalyse). Das Forschungsinteresse der Studie zielt auf die Qualität der Geschlechtersozialisation auf verschiedenen Ebenen der monoedukativen Schule, die insbesondere in bayerischen Großstädten noch als regulärer Schultypus gilt. Im Zentrum der Untersuchung, die an ausgewählten monoedukativen und koedukativen Gymnasien und Realschulen durchgeführt wird, steht die Frage nach den Erfahrungen adoleszenter Mädchen im Sozialisationskontext einer monoedukativen Schule und den Auswirkungen des Mädchenschulbesuchs auf psychische und psychosomatische Merkmale, Verhaltensweisen, Interaktionen sowie kollektive Orientierungen der Schülerinnen.

Projektbeteiligte