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Projektübersicht


  • Hybride Wissensregime: Zur Verflüssigung der Grenze zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

  • Biologisierung des Sozialen oder neue Biosozialität?

  • Ökonomisierung des Wissens?

  • Familienbiographien

  • Whitehead-Forschungsgruppe Augsburg:Zeit und Kosmologie

  • Das Projekt „Intel® Lehren für die Zukunft – online trainieren und gemeinsam lernen“ – Evaluation und Qualitätsentwicklung Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)
    • Ein kompetenter Umgang mit den neuen Medien ist für Lehrende und Lernende in der Schule gleichermaßen ein „Muss“. Der Einsatz der neuen Medien in der Lehrerfortbildung – in Form von E-Learning und Blended Leraning – ist dann nur eine logische Konsequenz.
    • Nach der weltweiten Fortbildungsinitiative „Intel® Lehren für die Zukunft“ wird nun mit dem Aufbaukurs „Intel® Lehren für die Zukunft – online trainieren und gemeinsam lernen“ der Erfolg fortgesetzt (Internet: http://aufbaukurs.intel-lehren...).
    • Zugrunde liegt ein Blended-Learning-Konzept, in dem kooperative Präsenz- und Online-Phasen kombiniert werden. Zentral ist eine Lernplattform, die Anregung, Unterstützung und Austauschmöglichkeit für die Unterrichtsplanung bietet. Zusätzlich stehen ein Software-Paket und ein Handbuch zur Verfügung.
    • Ziele des Aufbaukurses sind: a) Stärkung von Methoden- und Medienkompetenz der Lehrenden. b) Förderung des Einsatzes offener Lernformen im Unterricht einschließlich Individualisierung und Differenzierung. c) Kooperatives Lernen, Aufbau von Teamfähigkeiten und Anpassung von Unterrichtsbeispielen an den eigenen Unterricht. d) Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen.

  • Beiträge zur psychologischen Erforschung des frühen Christentums Prof. Dr. Petra von Gemünden (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Biblische Theologie)
    Das Urchristentum ist nicht nur Niederschlag objektiver sozialer Strukturen, sondern besteht in subjektiven Sinndeutungen mit Hilfe vorgegebener Muster des Verhaltens und Erlebens. Die Erforschung dieser subjektiven Seite des Urchristentums ist Aufgabe einer „Psychologie des frühen Christentums“. Im Rahmen dieses Projekts sollen grundlegende Erfahrungen (Berufungserlebnisse, Diskriminierung, Leid, Tod, u.a.), das religiöse Denken und Sprechen, sowie das Ethos (Neid, Freude, Gewissen) der ersten Christen untersucht werden.

  • DFG-Projekt »Christliche Friedensethik« Prof. Dr. Bernd Oberdorfer (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen)
    Kurzdarstellung Die geopolitischen Veränderungen seit dem Ende des „kalten Krieges“ stellen auch die friedensethische Diskussion in den christlichen Kirchen vor ganz neue Herausforderungen, be-sonders seit den Terroranschlägen vom 11.9.2001 und dem danach ausgerufenen „war on ter-ror“. In Frage steht, ob die im Zuge der wechselseitigen atomaren Bedrohung politisch-militärischer „Blöcke“ entwickelten friedensethischen Konzepte (insbesondere die Ablehnung der Lehre vom „gerechten Krieg“) noch leistungsfähig sind angesichts innerstaatlicher ethnischer Konflikte und global auftretenden nichtstaatlichen Terrors. Das DFG-finanzierte Projekt untersuchte kirchliche Stellungnahmen und Entwicklungen der wissenschaftlich-theologischen Diskussion zu diesem Fragenkomplex. Schwerpunktmäßig wurden die Diskursverläufe in den deutschen protestantischen Kirchen dokumentiert und im ökumenischen und internationalen Vergleich (vor allem zwischen protestantischen und katholischen bzw. zwischen deutschen und US-amerikanischen Stellungnahmen) profiliert. Dabei wurden Kontinuität und Veränderung in den Äußerungen seit 2001 herausgearbeitet. In der Endphase konnte noch die im Oktober 2007 veröffentlichte neue Friedensdenkschrift der EKD („Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“) einbezogen werden.

  • Kreativität im Kunstunterricht der Grundschule Kooperationspartner für den Bereich Bildende Kunst: Prof. Dr. Constanze Kirchner (Kunstpädagogik)
    Die Untersuchung fragt unter Kontrolle des sozialen Hintergrunds nach den Eingangsvoraussetzungen und den Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklungen der Kinder. Als Fächer werden Deutsch, Mathematik und Bildende Kunst einbezogen. Mit einer Laufzeit von über vier Jahren ab dem 01.05.2005 werden in einer kombinierten Querschnitt - und Längsschnittstudie Fördererfolge an Grundschulen evaluiert. Mit dabei sind die so genannten BIP Kreativitätsschulen, deren pädagogische Schwerpunkte in den Bereichen Begabung, Intelligenz und Persönlichkeit (BIP) liegen. Da Merkmale auf Klassenebene (Klassenzusammensetzung, Qualität des Unterrichts, Lehrerexpertise) als die stärksten schulischen Einflussgrößen für Schulerfolg gelten, wird in drei unterrichtsfachspezifischen Videostudien analysiert, ob sich auch auf der Mikroebene der Lehr- und Lernprozesse Unterschiede zwischen Kontroll- und Experimentalklassen nachweisen lassen. Ein besonderer Schwerpunkt des Längsschnitts sind die Entwicklungsverläufe der Kinder mit ungünstigen Startvoraussetzungen. Das Projekt ist am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF, Frankfurt a. M.) und der Universität Bamberg angesiedelt. Ein Segment in dem Forschungsprojekt ist die Evaluierung des Kunstunterrichts, das von Prof. Dr. Constanze Kirchner (Universtität Augsburg) und Prof. Dr. Georg Peez (Universität Duisburg-Essen) entwickelt, konzipiert und durchgeführt wird. Anhand von Videoaufzeichnungen im Kunstunterricht von 14-16 Grundschulklassen soll u. a. die Frage beantwortet werden, ob und wie Kunstunterricht die Kreativität fördert und wie sich dies nachweisen lässt. Die zu evaluierenden zwei Kunstunterrichtsstunden umfassen eine kurze Einheit zur bildnerischen Produktion und Rezeption. Neben den videografierten Stunden werden die Produkte, Notate, Niederschriften und Zeichnungen der Kinder analysiert. Erstmals wird mit dieser Maßnahme die Bedeutung von Kunstunterricht in der Primarstufe für den Aufbau weit reichender kreativer Kompetenzen von Kindern innerhalb einer umfangreichen empirischen Untersuchung gewürdigt und evaluiert. Prof. Dr. Constanze Kirchner

  • Politikformulierung durch Expertengremien Prof. Dr. Rainer-Olaf Schultze (Politikwissenschaft)
    Das Projekt umfasst drei mittlerweile abgeschlossene Dissertationsvorhaben, die sich vergleichend mit der Rolle politikberatender Institutionen bei der Formulierung, Gestaltung und Implementation von Politiken in ausgewählten Politikfeldern (u.a. Immigrations-, Gesundheits-, und Telekommunikationspolitik) befasst haben. Untersucht wurden hier vor allem die Bedingungen, unter denen politikberatende Institutionen in der Lage sind, die Reformfähigkeit zu verbessern. Zu diesem Projektbereich zugehörig ist ferner die für den Bertelsmann Reform Index 2007 beigesteuerte Expertise zu Kanada. Bereits erschienen:
    „Politikwandel durch Politikberatung? Die kanadische Royal Commission on Aboriginal Peoples und die Unabhängige Kommission "Zuwanderung" im Vergleich“ (Tanja Zinterer)
    „Gesundheitspolitik und Politikberatung. Eine vergleichende Analyse deutscher und kanadischer Erfahrungen“ (Falko Brede)

    „Unabhängige Regulierungsbehörden und Politikwandel. Eine Fallstudie am Beispiel der Canadian Radio-Television and Telecommunication Commission“ i.E. (Dagmar Eberle)
    „Bertelsmann Reform Index (2007)“, Expertise Kanada (Prof. Dr. Rainer-Olaf Schultze)

  • Teilprojekt B6 - SFB 536: Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen Prof. Dr. Werner Schneider (Ko-Projektleitung) (Soziologie mit Berücksichtigung der Sozialkunde)
    Teilprojekt B6 „Gemeinsam leben, getrennt wirtschaften? Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen“ des SFB 536 „Reflexive Modernisierung“; finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg.

    Das Projekt untersuchte von 1999 bis 2009 die Geldarrangements von Paaren, um so Aufschluss über die geschlechtsspezifischen Macht- und Ungleichheitsmuster im privaten Beziehungsalltag unter den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu erhalten.
    Folgende Fragen standen im Vordergrund der Untersuchung: Inwiefern wirkt das eigene, selbst verdiente Geld – insbesondere von Frauen – in Paarbeziehungen als ‘Individualisierungsmotor’? Wie verändern sich dadurch Ungleichheitsverhältnisse zwischen den Lebenspartnern und wo zeichnen sich die Grenzen von Individualisierung in Paarbeziehungen ab?
    Der Schwerpunkt der dritten und letzten Forschungsphase (2005-2009) lag dabei einerseits auf der makrosoziologisch-quantifizierenden Erweiterung der bisherigen qualitativen mikrosoziologischen Analysen sowie andererseits auf der Frage, welche Zusammenhänge sich zwischen den Geldarrangements von Paaren in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und dem aktuellen Wandel des Sozialstaats erkennen lassen.

    Die als qualitatives Panel von 2000 bis 2007 und als teilstandardisierte Paaruntersuchung in 2007/2008 konzipierte Studie wurde in Kooperation mit dem WZB, dem IAB Nürnberg sowie unter Mitwirkung von INFAS Institut für angewandte Sozialforschung Bonn durchgeführt.

  • Sexualität und Religion Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    In Vorbereitung befindet sich eine zweite Phase mit zwei Schwerpunkten: erstens die differente Darstellung des Sexuellen in den großen Weltreligionen und zweitens die psychischen Folgen von Sexualfeindlichkeit und deren Therapie. Das Projekt steht im Zusammenhang des Forschungsschwerpunks des Instituts für Evangelische Theologie an der Universität Augsburg „Kulturbedeutung des Protestantismus“.

  • Kirchliche Publizistik Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die kirchliche Predigt nicht nur eine kirchliche, sondern eine allgemeine kulturelle und politische Funktion als öffentliche Rede. Durch die Säkularisierung und Entkirchlichung der Gesellschaft einerseits und durch die Verbreitung der Massenkommunikation andererseits reduzierten sich die öffentlichen Einflussnahmen der Kirche durch dieses Medium drastisch. Zunächst im Hörfunk, dann im Fernsehen wurden deshalb religiöse Sendungen etabliert. Seit 1994 ist das Wort zum Sonntag zum Inbegriff religiöser Kommunikation vor allen Dingen im Fernsehen geworden. Bis 1999 imitierte die Sendung weitgehend das Vorbild der klassischen Predigt. Erst seit 1999 wurde eine neue Form und - das wäre zu untersuchen - neue Inhalte gesucht.

  • Integrunt: Die Integration von unten - Eine neue Herausforderung für die industrielle Produktion Prof. Dr. Fritz Böhle (Sozioökonomie der Arbeits- und Berufswelt)
    In dynamischen und flexiblen Unternehmen erweist sich die Dezentralisierung der Planung als nicht ausreichend: Notwendig sind vor allem Abstimmungen in laufenden Prozessen, die von der eigentlichen Arbeit nicht getrennt sondern unmittelbar mit ihr verbunden sind. Im Zentrum des Konzepts der Integration von unten steht die Koordinierung in laufenden Prozessen sowie das Wechselspiel zwischen einer Koordinierung in Gremien etc. und der informellen Koordinierung in der alltäglichen Arbeit. Die Integration von unten kann nur optimal stattfinden, wenn betriebliche Organisation, Veränderung formeller Strukturen, Kompetenzen der Mitarbeiter und Erfahrungstransfer (Mentoring), Managementstrategien, Informatisierung und Promotoren/ Monitoring so gestaltet sind, dass sie das Zusammenspiel von zentralen und dezentralen Strukturen mit besonderem Augenmerk auf das Wechselspiel von formellen und informellen Strukturen unterstützen. Im Vorhaben werden in diesen sechs Gestaltungsfeldern die Voraussetzungen für eine Koordination von unten entwickelt.