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Projektübersicht


  • Gender Mainstreaming an Hochschulen – Bilanzierung und Optimierung

  • Evaluation und Wirkungsforschung zur Jugendfreizeitmaßnahme 'Konfetzival'

  • Medikalisierung von Gesundheit

  • Kollektives Vergessen

  • Politische Bildung

  • Kulturelle Heterogenität in der Schule

  • Moralbezogene Konzepte und Ko-Konstruktionsprozesse in Eltern-Kind-Beziehungen (MoKKiE)

  • ProPro: Projektmanagement für produktionsnahe Dienstleistungen Prof. Dr. Fritz Böhle (Sozioökonomie der Arbeits- und Berufswelt)
    ProPro „Projektmanagement für produktionsnahe Dienstleistungen“ ist ein Verbundprojekt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Investitionsgüter- und Dienstleistungsunternehmen am Standort Deutschland. Der strategische Gedanke von ProPro richtet sich auf die Integration von industriellen Produkten und neuen Dienstleistungsangeboten im Sinne von produktionsnahen Dienstleistungen. Im Mittelpunkt der Entwicklungsprozesse stehen neue international ausgerichtete „produktionsnahe Dienstleistungskonzepte“ und neue Instrumente und Methoden des Projektmanagements zur Umsetzung komplexer „hybrider Produktangebote“ in Unternehmensnetzwerken.

  • Sterbebegleitung in der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie mit Berücksichtigung der Sozialkunde)
    „Sterben dort, wo man zuhause ist...“ – Zur Praxis der Sterbebegleitung in der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit; finanziert von der Dt. Krebshilfe e.V. und in Kooperation mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV), vormals Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG) (Laufzeit 2006-2008)

    Projektmitarbeiter:
    Dr. Julia von Hayek
    Dr. Christine Pfeffer

    Der aktuellen Tendenz im Gesundheitswesen, ambulante Betreuungsformen vor allem auch bei der Behandlung von Schwerstkranken und Sterbenden stärker zu fördern, steht ein deutliches Defizit an gesicherten Kenntnissen insbesondere über die Praxis der ambulanten Sterbebetreuung gegenüber.
    Dieses Wissensdefizit wiegt umso schwerer, je weiter verschiedene Betreuungsformen ausgebaut werden, sich unter dem genannten Primat des 'ambulant vor stationär' vernetzen und somit die Konsolidierung der (ambulanten) Hospizarbeit voranschreitet. Letztlich verfestigt sich so eine soziale Praxis der Betreuung Sterbender, deren Probleme und Anforderungen, Chancen und Risiken wir noch nicht wirklich kennen.
    Das Projekt widmete sich deshalb der empirischen Erforschung der ambulanten Betreuung Sterbender und untersuchte dabei die konkreten Praktiken der Sterbebegleitung in der ambulanten Palliativ-/Hospizarbeit aus der Perspektive der jeweiligen Akteure – also der beteiligten medizinischen und nichtmedizinischen Fachkräfte, der Ehrenamtlichen, der Angehörigen sowie auch der Sterbenden. In zwei Forschungsschritten – in systematisch-vergleichenden Einzelfallstudien als ethnographische 'Feldforschung vor Ort' und in einer darauf aufbauenden teilstandardisierten Erhebung – wurden das für die Akteure relevante Deutungswissen und die damit einhergehenden Handlungsmuster herausgearbeitet und auf einer breiteren empirischen Basis geprüft. Die erzielten Ergebnissen waren auf eine praxisorientierte Aufklärung über die derzeit herrschenden Betreuungspraktiken in diesem Feld sowie eine entsprechend zielgerichtete Weiterentwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards gerichtet.

    Weiteres Material:

  • Elementaretik Prof. Dr. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Das Forschungsprojekt »Elementarethik für Religions- und Ethikunterricht« wird für die Unterrichtsvorbereitung von Lehrkräften in den Fächern Ethik und Religion in komprimierter und elementarisierender Form Grundinformationen zu ethischen Themen bearbeiten sowie didaktische, methodische und mediale Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung anbieten. Dazu werden zunächst die fachwissenschaftlichen (sozial- und humanwissenschaftliche, sowie philoso-phisch und theologische) Informationen erfasst und weitgehend unabhängig von der Verpflichtung auf eine spezifische ethik- bzw. religionsdidaktische Konzep-tion oder von weltanschaulich-religiösen Bindungen in einer eher offenen, dis-kursbereiten Weise aufbereitet, um die Eigenverantwortung der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern. Für die fachwissenschaftliche Elementarisierung der ethischen Themenfelder ist allerdings die Berücksichtigung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, die zu einer eigenständigen, kritischen Lebens- und Zukunftsgestaltung befähigt werden sollen, konstitutiv. Neben die rein fachwis-senschaftliche Elementarisierung tritt insofern immer auch eine kurze themen-bezogene Analyse der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Ethische Themen behandelt nicht nur der Ethikunterricht, sondern auch der Religionsun-terricht über alle Schul- und Klassenstufen hinweg. Wer ethisch, d.h. reflektiert und verantwortungsvoll handeln soll, braucht von Anbeginn seiner Schullauf-bahn elementare Bildungsanregungen. Auch wenn die ethischen Unterrichts-themen in der Sekundarstufe I und II dominanter und expliziter werden, müssen und können sie − explizit wie implizit − bereits in der Grundschule angebahnt werden. Deshalb ist es auch für diejenigen, die in der Grundschule die vorge-stellten Themenfelder unterrichtlich nicht bearbeiten von entscheidender Be-deutung, hinreichend über diese Themen informiert zu sein. Das Material möchte für diese Schulstufe dazu anregen, in den Lehrplänen der Grundschule (und möglicherweise in den hoffentlich bald eingeführten verpflichtenden Vor-schulen bzw. der Kindergärten, die stärker zu Bildungsinstitutionen werden müssen) nach Möglichkeiten einer Vermittlung von ethischen Kompetenzen zu suchen. Ethik − im Unterschied zur bloßen Moralerziehung, die an-sich-seiende Tugenden und Werte meint ansozialisieren zu können − wird im Projekt »Ele-mentarethik für Religions- und Ethikunterricht« verstanden als eine von jedem Menschen selbst zu konzipierende, auf Verantwortung und Sozialität beruhende Alltagstheorie der Lebensführung. Ethische Kompetenz setzt insofern kognitive und analytische Kompetenzen voraus. Wenn Ethik anders und mehr ist als blo-ße Moral, dann beruhen ethische Lernwege aber nicht ausschließlich auf diesen kognitiv-analytischen Fähigkeiten, sondern auch auf (syn-)ästhetischen Impul-sen und auf sozialen Erfahrungen; diesen Anforderungen versucht das Projekt »Elementarethik für Religions- und Ethikunterricht« gerecht zu werden, indem es in einem − der fachlichen Elementarisierung nachfolgenden − zweiten didak-tischen Teil einige konkrete Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung vorlegt. Überblickt man die Lehrpläne aller Bundsländer, so finden sich Unterrichtsvor-gaben für sehr unterschiedliche Bereiche: So gibt es solche für das, was man als eine Tugend- oder Persönlichkeitsethik bezeichnen könnte, andere sind sozial-ethischer oder wirtschaftsethischer Natur; daneben treten die Medizinethik, die Umweltethik die Friedensethik, die Wissenschaftsethik und die Sexualethik, sowie die ethischen Fragen an den Grenzen des Lebens.

  • Methodenlehre Prof. Dr. Godwin Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Projekt: Religionsunterricht mit Herz, Hand und Verstand Ziel des Projekts ist es, eine Methodenlehre für ganzheitlichen Unterricht zu entwickeln. Dabei wird davon ausgegangen, dass Methoden sind mehr und anders als bloße Unterrichtstechniken. Wer Methoden im Unterricht anwendet, zeigt darin zugleich, wie er mit den Kindern und Jugendlichen umgeht, für die er Verantwortung trägt. Aus diesem Grunde werden in diesem Methodenbuch all jene Aspekte berücksichtigt, die direkt oder indirekt auf Schüler(innen) im Religionsunterricht wirken und die soziales Lernen und seelische wie geistige Entwicklung fördern oder behindern können. Denn jede Methode muss darauf hin befragt werden, was sie an heimlichen Zielen, an theologischen oder pädagogischen Prämissen und an sozialen wie anthropologischen Vorannahmen und Folgen in ihrem Reisegepäck mitführt. Deshalb gibt dieser Methodenlehre Hintergrundinformationen über die diversen Methoden, Verfahren und Personen im Unterricht, aber vor allem auch ganz praktische Tipps, die zu einem kreativ und ganzheitlichen Religionsunterricht anregen sollen. Der Bogen reicht von der Gruppendynamik im Religionsunterricht bis zur kreativen Textbearbeitung, von den kommunikativen über meditative hin Aspekten zu den musischen und spieldidaktischen.

  • Verfassungs- und Institutionenpolitik Prof. Dr. Rainer-Olaf Schultze (Politikwissenschaft)
    Das Projekt umfasst mit Verfassungs- und Institutionenreformen befasste Einzelprojekte sowie die Mitwirkung an einem Publikationsvorhaben, das den Zusammenhang von euopäischer Integration und Verfassungswandel untersucht. Ein bereits abgeschlossenes Teilprojekt (Diplomarbeit Runschke) hatte die gegenwärtigen Bemühungen um Wahlsystemreformen in kanadischen Provinzen zum Gegenstand.

  • Der pädagogische (Krisen-) Diskurs über die Großstadt, 1890-1930 Prof. Dr. Eva Matthes PD Dr. Carsten Heinze (Pädagogik)
    In dem Projekt wird zunächst der kulturkritische Großstadtdiskurs aufgearbeitet, der sich Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer allgemeinen Großstadtkritik verdichtete und dessen Schwerpunkt oft in einer grobschlächtig vereinfachten und ideologisch verzerrten Polarisierung des Stadt-Land Verhältnisses lag. Die Großstadt wurde bei gleichzeitiger Romantisierung des Landlebens diskursiv als Krisenphänomen der Moderne stilisiert. Es wird dabei zu fragen sein, ob pädagogische Großstadtkritik immer als – rückgewandte – Kritik an modernen Lebensformen zu verstehen ist und ob nicht auch rationale, sozialkritische Argumentationsmuster aufgegriffen werden.

  • Paedimed Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)

    Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären gesundheitspädagogischen Ansatz. Ziele sind die Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines Blended-Learning-Szenarios (Präsenzlernen in Verbindung mit e-learning) zu den Themenkomplexen „Haut“ und „Sexuell übertragbare Erkrankungen“ (STDs). Zielgruppen sind unmittelber Teams aus Gesundheitsdienstleistern und Pädagogen an vier berufs- und allgemeinbildenden Schulen in Deutschland, Italien und Rumänien und mittelbar SchülerInnen je einer Klasse in den Schulen, die ihrerseits Multiplikatorenfunktion im Rahmen von peer-education oder ihrer beruflichen Tätigkeit (Setting: Arztpraxis, Krankenhaus) wahrnehmen. Zielgruppe I 4 gesundheitspädagogische Teams (mit je 2 Personen aus dem pädagogischen und 2 Personen aus dem medizinischen Sektor) Lernziel I: Entwicklung/Stärkung von gesundheitspädagogischer Kompetenz Zielgruppe II Schüler/-innen (eine Klasse pro Schule; geschätzte Anzahl = 80; Altersspanne: 14 bis 18 Jahre) Lernziel II: gesundheitsbezogene Einstellungs- und Verhaltensänderung

  • Emotionen in der Weiterbildung Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)

    Berufliche Weiterbildungen sollen langfristig positive Wirkungen zeigen. Ein unumstrittenes Ziel der Qualitätssicherung; doch genau darüber gibt es relativ wenig empirisch überprüfte Erkenntnisse. Gegenwärtig wird eine Weiterbildungsveranstaltung meist aufgrund von Befragungen an deren Ende weiterentwickelt bzw. verbessert. Solche Output-Evaluationen erfassen in der Regel Bewertungen der Teilnehmenden hinsichtlich des Kursleitungsverhaltens, des Kurssettings, der Zufriedenheit mit der Veranstaltung etc. und nicht , was durch die Weiterbildung bei den Teilnehmenden kurz- und langfristig hinsichtlich emotionaler, wissens- und anwendungsbezogener Aspekte ausgelöst worden ist . Genau das zeigt sich aber in der Voruntersuchung zu dieser Studie als für das berufliche Handeln entscheidend (vgl. Greder-Specht, Ch. & Heine S., 2004). So erweisen sich die von den Teilnehmenden als gut bewerteten Kurse am Ende der Veranstaltung langfristig nicht zwingend als stärkend und umgekehrt werden langfristig stärkende Veranstaltungen bei deren Ende nicht automatisch positiv beurteilt. Neben fehlenden Output- bzw. Outcome-Erhebungen, die den Lernenden ins Zentrum stellen, wurde auch seinen Emotionen bisher wenig Beachtung geschenkt. Dies erstaunt, da immer mehr Theorien, Konzepte und experimentelle Forschungen die zentrale Bedeutung von Emotionen hinsichtlich Lernen und Leistung und darüber hinaus für die Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit nachweisen. Interessant ist auch, dass in den Fällen, in welchen Emotionen fokussiert werden, meist von folgendem ausgegangen wird: Positive Emotionen sind gut für das Lernen und die Leistung sind und negative Emotionen schlecht für das Lernen und die Leistung . Verschiedene Forschungsresultate, inklusive diejenigen der Voruntersuchung zu dieser Studie, weisen aber darauf hin, dass die Wirkung von bestimmten positiven und negativen Emotionen ambivalent sein kann. So kann sich beispielsweise die positive Emotion Zufriedenheit auch negativ auf das Lernen und die Leistung auswirken. Umgekehrt können in gewissen Situationen auch negative Emotionen wie Wut, Scham und Ärger eine positive Wirkung auf Lernen und Leistung haben. Forschende und Dozierende müssten Kenntnis darüber haben, welche Beziehung zwischen den von Teilnehmenden im Lernprozess erlebten angenehmen und unangenehmen Emotionen und ihren kurz- und langfristiger Nutzeneinschätzung des Lehrsettings besteht. Genau hier knüpft das Projekt an.

  • Theologische Bildungstheorie Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Die Tatsache, dass jede theologische Anthropologie zugleich auch Aussagen über Erziehung und Bildung beinhaltet, wird vor allen Dingen der allgemeinen Pädagogik weitgehend ignoriert. Dabei wäre der Diskurs über die anthropologischen Bedingungen wovon Bildung eine geeignete Basis um den Dialog zwischen allgemeiner Pädagogik und Religionspädagogik wieder zu beleben.

    Das Projekt versucht die genuintheologischen Wurzeln des Bildungsdenkens herauszuarbeiten um von daher Ansätze in der aktuellen pädagogischen Diskussion um die Wiederbelebung des Bildungsbegriffes zur Wiederanknüpfung an theologische Sachverhalte zu finden. Insbesondere soll dabei gezeigt werden, in wieweit genuintheologischen Gedanken neue pädagogische Impulse freisetzen können.

  • Seelsorgetheorie Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Das Projekt untersucht Übertragungsphänomene in seelsorgerlichen Beziehungen

  • Religionspsychologie Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Einführung in die Religionspsychologie
    Ein Projekt zu ihren Grundfragen, Theorien und Themen

  • Religionsdidaktik Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Bildungstheologische Grundlegung und konstruktiv-kritische Elementarisierung.

  • Gemeindepädagogik Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    »Gemeindepädagogik« ist zu einem praktisch-theologischen Zentralbegriff geworden, der eine besonders enge Verbindung von theologischer Theoriebildung und kirchlichre Praxis gewährleisten will.