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Projektübersicht


  • Infinity in Mathematics, Philosophy, and Theology

  • 1st Sino-German Symposium on Knowledge Handling: Representation, Management and Personalized Application

  • Außerschulische Jugendbildung

  • Modellprojekt Trägerbudgetierung in der Jugendhilfe Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie mit Berücksichtigung der Sozialkunde)
    Modellprojekt Trägerbudgetierung in der Jugendhilfe; in Kooperation mit und finanziert von der St. Gregor Jugendhilfe Augsburg und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie, Stadt Augsburg

    In Fortführung der seit den 1990ern sich ausbreitenden Entwicklung einer 'neuen' und intensivierten Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe zielt die Umstellung auf ein Trägerbudget für die St. Gregor-Jugendhilfe darauf, die schnelle Implementierung flexibler, im direkten Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen greifender Hilfemaßnahmen zu befördern.
    Entsprechend der von der Stadt Augsburg herausgegebenen "Bausteinen der Neuen Jugendhilfe" (Jugendbericht Augsburg 2005) und gemäß der inhaltlichen Konzeption der St. Gregor-Jugendhilfe soll so – jenseits der bislang vorherrschenden Versäulung der Hilfsangebote mit ihrer Orientierung an abrechnungsrechtlichen Fragen und damit verbundenen unterschiedlichen Betreuungszuständigkeiten – die schnelle und maßgeschneiderte Entwicklung und Umsetzung von Hilfemaßnahmen in der Fallarbeit sichergestellt werden. Mittels Trägerbudgetierung kann gleichsam 'unter einem Dach', d.h. unter Zuständigkeit eines Betreuers bzw. Betreuungsteams und damit 'in einem Zug' den spezifischen Problemlagen der Klientel folgend, zeitnaher, effektiver und effizienter als bisher zwischen den verschiedenen Betreuungsangeboten (ambulant, teilstationär, stationär) gewechselt werden. Damit wird der organisatorische Rahmen geschaffen, der in der konkreten Hilfe-Praxis die gezielte Bereitstellung bedarfsgerechter Hilfeprozesse überhaupt erst ermöglicht.
    Das als multimethodische Implementations-/Evaluationsstudie konzipierte Projekt begleitet die für den Zeitraum von Januar 2007 bis Dezember 2009 praktizierte Umstellung der St. Gregor-Jugendhilfe auf ein Trägerbudget entlang fachlicher, organisationaler und wirkungsbezogener Aspekte, um so die Folgen für die konkrete Fallarbeit und deren Organisation einschätzen zu können.

    Weiteres Material:

    • Konzeption der Implementations-/Evaluationsstudie (auf Anfrage)
    • Erster Zwischenbericht 2007 (auf Anfrage)

  • Arbeitsmarktdiskurse im Wandel Sasa Bosancic, M.A. Prof. Dr. Reiner Keller Prof. Dr. Christoph Lau ()
    Ausgangspunkt für die Untersuchung bildet der ökonomische Strukturwandel, der auch als der Übergang zu einer Wissensgesellschaft beschrieben wird. Saša Bosančić analysiert in einer qualitativen Studie, welche Subjektivierungsweisen sich für angelernte Arbeiter vor dem Hintergrund eines seit den 1970er Jahren stattfindenden ökonomischen Strukturwandels und der damit einhergehenden Marginalisierung von Arbeitermilieus ergeben. Dabei wird Subjektivierung in Anlehnung an die Wissenssoziologische Diskursanalyse von Reiner Keller als ein Prozess der identitären Selbst- und Fremdpositionierung verstanden. Die zentrale Fragestellung lautet, ob und inwieweit hegemoniale Diskurse (wie die zur Bildungs- und Wissensgesellschaft oder zur Flexibilität und zur Kreativität) neben den betrieblich-strukturellen und biographisch-alltäglichen Kontexten die Selbstverhältnisse der angelernten Arbeiter zu beeinflussen vermögen.

    Erschienen bei Springer VS.

  • Brauchforschung 2.0: Wiki goes Volkskunde Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)

    Das Projekt zielt darauf, eine Wiki für bayerische Bräuche zu etablieren, das in die Seiten des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e. V. integriert wird. Der Ablauf gliedert sich in zwei entscheidende Phasen:

    • Phase 1: Test der Wiki-Technologie als Medium der Brauchforschung im Rahmen eines interdisziplinären Seminars (Studierende der Europäischen Ethnologie sowie Medien und Kommunikation) an der Universität Augsburg.
    • Phase 2: Öffnung des Wikis durch Integration in die Seiten des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e. V. Öffentliche Bewerbung und Nutzung als frei zungängliches (modieriertes) Medium zur Sammlung aktuelle ausgeübter Bräuche

    Phase 1 läuft seit April 2007, als ein erster Seminardurchlauf noch ausschließlich mit Studierenden der Europäischen Ethnologie durchgeführt wurde. Seit dem Wintersemester 2007/08 ist das Seminar interdisziplinär und vom didaktischen Konzept her an die Arbeit mit dem Wiki angepasst. Pase 1 läuft noch bis zum Wintersemester 2008/09 weiter.

    Phase 2: Ab dem Wintersemester 2008/09 ist der probeweise Einsatz des neuen Wiki-Systems im Seminar geplant. Zur Jahreswende 2008/09 soll das Brauchwiki öffentlich zugänglich gemacht werden.

  • Story Anchored Curriculum Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)
    Es wird auf der Grundlage verschiedener Instructional Design-Modelle mit narrativen Elementen ein Rahmenkonzept für die Integration von Unterrichtsmethoden und -materialien zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen in der Grundschule entwickelt und erprobt.

  • Folgestudie Intel®-Aufbaukurs Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)

    Ausgangslage

    • Eine zweijährige wissenschaftliche Begleitung zur Evaluation und Qualitätsentwicklung des Intel®-Aufbaukurses liegt vor (Vorläuferstudie). Die Bestimmung von Nachhaltigkeitsfaktoren ist als Folgestudie dazu angesetzt.
    • Die Konzeption des Intel®-Aufbaukurses als Blended Learning-Angebot hat sich bis dato bewährt: Die Kombination dieses Blended Learning-Fortbildungsangebots aus Online-Lernen, Teamlernen und arbeitsbegleitendem Lernen sorgte für Akzeptanz bei den teilnehmenden Lehrern. Ebenso gaben die Teilnehmer mehrheitlich an, Methoden- und Medienkompetenz durch Teilnahme am Kurs hinzugewonnen zu haben und auch die Motivation der Schüler beim Einsatz von digitalen Medien und in Verbindung mit schülerzentriertem Unterricht sei gestiegen. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass erfolgreiches Arbeiten im Kollegen-Team auch zu mehr Lernerfolg führte.
    • Die Ergebnisse machen aber auch deutlich, dass an den Schulen in unterschiedlicher Form förderliche und hemmende Faktoren gegeben sind, die sowohl die Teilnahme und Zertifizierung (v. a. Erstellung praxiserprobter Unterrichtsbeispiele zum Einsatz von digitalen Medien im Unterricht) als auch die Zufriedenheit mit dem Intel®-Aufbaukurs beeinflussen. Diese Einflüsse sind aber nicht allein unmittelbar an den Intel®-Aufbaukurs gekoppelt, sondern auch die Implementation des Intel®-Aufbaukurses an der jeweiligen Einzelschule verlangt nach optimalen Bedingungen.

  • Einsatz von E-Portfolios im Augsburger Begleitstudium "Problemlösekompetenz" Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)

    In dem Projekt geht es um die Weiterentwicklung des bestehenden Begleitstudiumsangebots. Es zielt auf die Entwicklung eines co-curricularen Studienangebotes ab, bei dem Studierende den kreativen Umgang mit digitalen Medien- und Bildungstechnologien erlernen. Wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung ist die Implemtierung einer E-Portfolioplattform zum Begleitstudium sowie die Entwicklung und Evaluation eines ein Assessment-Instruments auf Basis der Portfolio-Methode.

  • Aufbau von interaktiven audiovisuellen Mediendiensten an der Universität Augsburg Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)

    Das Projekt „Aufbau der AV-Mediendienste“ besteht aus einem Mix aus technischen, organisatorischen und wissenschaftlichen Arbeitsfeldern:

    • Technischer Ausgangspunkt ist ein automatisches Aufzeichnungssystem, mit dem Audio und Videomitschnitte von Veranstaltungen einfach und kostengünstig produziert werden können (vgl. Ressourcen). Mit Hilfe einer Kombination aus Streaming-Server und einem webbasierten Autorentool können die Audio bzw. Videomitschnitte dann via Funknetz auf mobile Endgeräte übertragen und in Echtzeit mit Metadaten (z.B. Schlagworte, Anmerkungen, Weblinks) angereichert werden. Diese Zusatzinformationen werden dann durch das Autorentool zu einem Rich-Media-Dokument kompiliert sowie inhaltlich und formal erschlossen (vgl. Live-Beispiel). Die hierzu eingesetzte Softwarelösung wurde die im Rahmen des Projekts Knowledgebay entwickelt und soll im Zuge einer Re-Implementierung als Open-Source-Software veröffentlicht werden.
    • Organisatorisch wird für die Einführung der AV-Mediendienste eine Servicegruppe aufgebaut, die für den Betrieb der AV-Mediendienste sowie die Bereitstellung des campusweiten Dienstleistungsangebots verantwortlich ist. Der operative Betrieb der AV-Mediendienste erfolgt in Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und ITS-Mitarbeitern, wobei die eigentliche Medienproduktion von Studierenden realisiert wird. Die Ausbildung der studentischen Mitarbeiter der AV-Mediendienste findet dabei im Rahmen des Begleitstudiums „Problemlösekompetenz“ statt, wobei die Mitglieder der Projektgruppe „Knowledgebay“ nach dem „Meister-Lehrling-Prinzip“ durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Medienlabors unterstützt werden.
    • Neben den technischen und organisatorischen Arbeitsfeldern, findet eine wissenschaftliche Begleitung der drei Einsatzszenarien der AV-Mediendienste statt. Es werden die Akzeptanz, die Nutzung und die Effekte der durch die AV-Mediendienste angebotenen Produkte und Dienstleistungen untersucht. Die Erkenntnisziele sind dabei, in wie weit die Außendarstellung der Universität durch innovative Formate zur Präsentation wissenschaftlicher Inhalte profitiert, der Einsatz interaktiver Veranstaltungsdokumentationen einen Mehrwert für die wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung bietet und Präsenz-Vorlesungen durch deren Aufbereitung zu Online-Vorlesungen in einem interaktiven Rich-Media-Format didaktisch sinnvoll sind (vgl. Projektziel).

  • Nachhaltigkeitsfaktoren „Intel® Lehren – Aufbaukurs Online“ Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)
    Ziel der Folgestudie zum Intel®-Aufbaukurs ist es, Faktoren zu analysieren, die zu einer Nachhaltigkeit des Intel®-Aufbaukurses beitragen.

  • Trainerausbildung 2.0 Prof. Dr. Gabi Reinmann (Medienpädagogik)
    Technisches Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines sportspezifischen, Web 2.0 gestützten Trainingsportals, das mit einem interaktiven Videoplayer, sportspezifischen Tagging-Werkzeugen, Communty-Werkzeugen und E-Portfolios arbeitet.
    Didaktisches Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Evaluation eines Blended Learning Kurses (Pilot) im Tischtennis (C-Trainerausbildung), in dem der Einsatz des Trainingsportals erstmals erprobt werden soll.

  • Religionssoziologie Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Religiionssoziologische und -pädagogische Überlegungen zu einem sozialen Phänomen

  • Elementarethik Prof. Dr. G. Lämmermann (Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)
    Das Forschungsprojekt »Elementarethik für Religions- und Ethikunterricht« wird für die Unterrichtsvorbereitung von Lehrkräften in den Fächern Ethik und Religion in komprimierter und elementarisierender Form Grundinformationen zu ethischen Themen bearbeiten sowie didaktische, methodische und mediale Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung anbieten. Dazu werden zunächst die fachwissenschaftlichen (sozial- und humanwissenschaftliche, sowie philosophisch und theologische) Informationen erfasst und weitgehend unabhängig von der Verpflichtung auf eine spezifische ethik- bzw. religionsdidaktische Konzeption oder von weltanschaulich-religiösen Bindungen in einer eher offenen, diskursbereiten Weise aufbereitet, um die Eigenverantwortung der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.