Das Projekt zielt darauf, eine Wiki für bayerische Bräuche zu etablieren, das in die Seiten des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e. V. integriert wird. Der Ablauf gliedert sich in zwei entscheidende Phasen:
Phase 1 läuft seit April 2007, als ein erster Seminardurchlauf noch ausschließlich mit Studierenden der Europäischen Ethnologie durchgeführt wurde. Seit dem Wintersemester 2007/08 ist das Seminar interdisziplinär und vom didaktischen Konzept her an die Arbeit mit dem Wiki angepasst. Pase 1 läuft noch bis zum Wintersemester 2008/09 weiter.
Phase 2: Ab dem Wintersemester 2008/09 ist der probeweise Einsatz des neuen Wiki-Systems im Seminar geplant. Zur Jahreswende 2008/09 soll das Brauchwiki öffentlich zugänglich gemacht werden.
Ausgangslage
In dem Projekt geht es um die Weiterentwicklung des bestehenden Begleitstudiumsangebots. Es zielt auf die Entwicklung eines co-curricularen Studienangebotes ab, bei dem Studierende den kreativen Umgang mit digitalen Medien- und Bildungstechnologien erlernen. Wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung ist die Implemtierung einer E-Portfolioplattform zum Begleitstudium sowie die Entwicklung und Evaluation eines ein Assessment-Instruments auf Basis der Portfolio-Methode.
Das Projekt „Aufbau der AV-Mediendienste“ besteht aus einem Mix aus technischen, organisatorischen und wissenschaftlichen Arbeitsfeldern:
In Fortführung der seit den 1990ern sich ausbreitenden Entwicklung einer 'neuen' und intensivierten Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe zielt die Umstellung auf ein Trägerbudget für die St. Gregor-Jugendhilfe darauf, die schnelle Implementierung flexibler, im direkten Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen greifender Hilfemaßnahmen zu befördern.
Entsprechend der von der Stadt Augsburg herausgegebenen "Bausteinen der Neuen Jugendhilfe" (Jugendbericht Augsburg 2005) und gemäß der inhaltlichen Konzeption der St. Gregor-Jugendhilfe soll so – jenseits der bislang vorherrschenden Versäulung der Hilfsangebote mit ihrer Orientierung an abrechnungsrechtlichen Fragen und damit verbundenen unterschiedlichen Betreuungszuständigkeiten – die schnelle und maßgeschneiderte Entwicklung und Umsetzung von Hilfemaßnahmen in der Fallarbeit sichergestellt werden. Mittels Trägerbudgetierung kann gleichsam 'unter einem Dach', d.h. unter Zuständigkeit eines Betreuers bzw. Betreuungsteams und damit 'in einem Zug' den spezifischen Problemlagen der Klientel folgend, zeitnaher, effektiver und effizienter als bisher zwischen den verschiedenen Betreuungsangeboten (ambulant, teilstationär, stationär) gewechselt werden. Damit wird der organisatorische Rahmen geschaffen, der in der konkreten Hilfe-Praxis die gezielte Bereitstellung bedarfsgerechter Hilfeprozesse überhaupt erst ermöglicht.
Das als multimethodische Implementations-/Evaluationsstudie konzipierte Projekt begleitet die für den Zeitraum von Januar 2007 bis Dezember 2009 praktizierte Umstellung der St. Gregor-Jugendhilfe auf ein Trägerbudget entlang fachlicher, organisationaler und wirkungsbezogener Aspekte, um so die Folgen für die konkrete Fallarbeit und deren Organisation einschätzen zu können.
Weiteres Material: