| Projektstart: | 01.09.2011 |
| Projektträger: | Eigenmittel |
| Projektverantwortung vor Ort: | Dr. Daniel Paasch |
| Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: |
Dr. Michael Feldhaus (EMPAS) |
Ziel dieses Projekts ist es zu untersuchen, inwieweit sich ein Effekt der sozialen Eingebundenheit in der Familie auf den schulischen Erfolg zeigt. Das Projekt wird in Kooperation zwischen Dr. Paasch (Zentralinstut für didaktische Forschung und Lehre, Universität Augsburg) und Dr. Feldhaus (EMPAS – Institut für empirische und angewandte Soziologie, Universität Bremen) realisiert.
Theoretischer Ausgangspunkt sind die Untersuchungen von Deci und Ryan (1995), die in ihrer Selbstbestimmungstheorie drei wesentliche psychologische Grundbedürfnisse postuliert haben: das Erleben von Autonomie, das Kompetenzerleben und die soziale Eingebundenheit. Wird eines dieser Bedürfnisse nicht erfüllt, kann das negative Konsequenzen, auch für den schulischen Erfolg, nach sich ziehen. Während es viele Befunde zu Autonomie- und Kompetenzerleben und schulischem Erfolg gibt, beschäftigen sich nur wenige Arbeiten eingehend mit der sozialen Eingebundenheit. Im geplanten Projekt wird untersucht, wie sich die soziale Eingebundenheit in der Familie auf die Leistungsmotivation, das schulische Selbstkonzept und die Schulnoten von Schülerinnen und Schülern auswirkt. Hierfür werden Daten aus der zweiten Welle des Beziehungs- und Familienpanels „pairfam“ ausgewertet.