Das Symposium versammelte international ausgewiesene Expertinnen und Experten, die theoretische Ansätze und empirische Erkenntnisse aus ihren jeweiligen Forschungsgebieten vorstellten und diskutierten. Für das Gelingen von Bildung stellt die Verschiedenheit der Schülerschaft in heutigen Schulen eine der wichtigsten Herausforderungen dar, so dass ‚Qualität‘ auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Wirkungszusammenhängen betrachtet werden muss.
Die innovativen Beiträge und die sowohl interdisziplinäre als auch international vergleichende Sichtweise der wissenschaftlichen Vorträge hatten ein auf den gegenwärtigen Stand der Forschung gerichtetes Fazit und Perspektiven künftiger Forschung zum Ergebnis. Damit ergaben sich Anknüpfungspunkte zum Augsburger Promotionskolleg, dessen Forschungen erste Ergebnisse zeigen.
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.
Freitag, 29.06.2012
Begrüßung durch den Vizepräsidenten der Universität Augsburg und die Sprecherin des Promotionskollegs
I. Schul- und Unterrichtsqualität
Hartmut Ditton, LMU München:
Unterricht und Lehrkräfte aus SchülerInnensicht (PDF)
Ingrid Gogolin, Universität Hamburg:
Sprachliche Heterogenität und die Qualität von Sprachbildung
Martina Weber, Universität Frankfurt:
Kulturalisierung im Klassenzimmer als Reduzierung von Heterogenität (PDF)
II. Professionalisierung von Lehrpersonen
Ilse Schrittesser, Universität Innsbruck:
Die Aneignung professioneller Kompetenzen: eine besondere Form des Lernens? (PDF)
Ewald Terhart, Universität Münster:
Entwicklung der empirischen Forschung zur LehrerInnenbildung: Stand und Perspektiven
Nele McElvany, Technische Universität Dortmund:
Eltern und Bildungserfolg: Zusammenhänge und Ansatzpunkte (PDF)
Samstag, 30.06.2012
III. Bildungssysteme
Frank-Olaf Radtke, Universität Frankfurt:
„Migrationshintergrund“ als Legitimationsressource für Selektionsentscheidungen
Maurice Crul, Universität Amsterdam:
Pathways to Success. The interaction between national school system characteristics and resources in the family of second generation Turkish youth in seven European countries
IV. Heterogenität und die Qualität von Bildung
Abschlussplenum & Ausklang