Start für das EHSI: Augsburg stärkt Forschung zum Einfluss von Umweltfaktoren auf die Gesundheit
Start für das EHSI: Augsburg stärkt Forschung zum Einfluss von Umweltfaktoren auf die Gesundheit
Die feierliche Eröffnung des Environmental Health Sciences Institute (EHSI) am 28. November 2025 markiert einen wichtigen Schritt für die Augsburger Universitätsmedizin: Sie stärkt den deutschlandweit einmaligen und zukunftsorientierten Forschungsschwerpunkt Environmental Health Sciences. Ziel ist es, umweltbedingte Belastungen, wie Feinstaub, Ozon, Hitze, ebenso wie soziale Determinanten zu untersuchen, um die Bedeutung und Interaktionen dieser Umweltfaktoren in ihrer Wirkung auf die menschliche Gesundheit besser zu verstehen und daraus maßgeschneiderte präventive, diagnostische und therapeutische Ansätze zu entwickeln. Im Zentrum der Arbeit des EHSI stehen mehrere Forschungsbereiche: Neben der Forschung wird das EHSI eine wichtige Rolle in der Lehre spielen: Studierende der Medizin erhalten fundiertes Wissen über die Bedeutung und die Risiken von Umweltfaktoren auf die Gesundheit, um ihr Bewusstsein für Folgen des Klimawandels oder umweltbedingte Krankheitslasten in ihrem späteren Berufsleben zu schärfen. Darüber hinaus sollen enge Kooperationen mit städtischen Partnern, Gesundheitsbehörden und politischen Entscheidungsträgern die bedeutsame Wissenschaftskommunikation und den Wissenstransfer sicherstellen. So wird Forschung nicht nur im Labor betrieben, sondern aktiv in Politik, Stadtplanung und Prävention eingebracht. „Mit der Gründung des EHSI setzen wir ein starkes Zeichen: Umwelt und Gesundheit gehören untrennbar zusammen. In Augsburg schaffen wir ein interdisziplinäres Zentrum, das nicht nur forscht und lehrt, sondern aktiv in die Gesellschaft hineinwirkt“, äußerte sich Medizin-Dekanin Prof. Dr. Martina Kadmon anlässlich der Gründungsfeier. „Unser Institut ist mehr als ein wissenschaftlicher Treffpunkt – es ist eine Plattform für Innovation. Indem wir eine ganze Reihe von Fachdisziplinen wie Umwelt- und Klimawissenschaft, Epidemiologie, Toxikologie und Biomedizin verbinden, können wir die komplexen Zusammenhänge zwischen Umweltbelastung und menschlicher Gesundheit präzise untersuchen. So möchten wir neue Wege zur Prävention und Therapie aufzeigen“, erklärt Institutssprecher Prof. Dr. Christoph Knote. Die Gründung des EHSI unterstreicht das langfristige Engagement der Medizinischen Fakultät Augsburg, Umweltgesundheit zu einem zentralen Thema der universitären Medizin zu machen. Mit dem interdisziplinären Ansatz und dem klaren Ziel, Forschungsergebnisse rasch in die Praxis zu überführen, positioniert sich Augsburg als national wie international bedeutsamer Standort für die Zukunftsforschung zu Umwelt und Gesundheit. Zum Start des Instituts sind drei Professuren berufen, die dem EHSI angehören: Weitere Professuren werden zeitnah folgen. Langfristig sieht die Strategie der Fakultät acht Schwerpunktprofessuren vor, die das Themenfeld Environmental Health Sciences breit abdecken werden.
E-Mail:
christoph.knote@med.uni-augsburgmed.uni-augsburg.de ()
E-Mail:
corina.haerning@presse.uni-augsburgpresse.uni-augsburg.de ()
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